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"Kein akuter Handlungsbedarf"
Eine Reihe von Schadstellen (Pfeile) weisen die Murgkaskaden bei der 'Bananenbrücke' auf. Wo das Granitpflaster fehlt, findet die Erosion Angriffsflächen. Foto: Senger
04.07.2017 - 00:00 Uhr
Gaggenau (tom) - "Im oberen fünfstelligen Bereich" würde eine Sanierung der Murgkaskaden derzeit kosten. Die Stadtverwaltung sieht allerdings im Moment keinen akuten Handlungsbedarf, weil sich in großen Bereichen vorwiegend nur die Pflasterung gelöst habe und die eigentliche Schwelle aus einem massiven Stahlbetonkern besteht.

Wie berichtet, weisen die Kaskaden oberhalb der "Bananenbrücke" mittlerweile gravierende Schäden auf. Sie sollen beim Bau des an dieser Stelle geplanten Wasserkraftwerks behoben werden. Dessen Realisierung ist aber aus planungsrechtlichen Gründen noch nicht absehbar.

"Die Grundsanierung der Murgkaskade wäre sehr kostenintensiv, weil in Teilbereichen das Granitböschungspflaster fehlt und in weiten Bereichen die Verfugung zwischen den Flussbausteinen sich gelöst hat", erläutert die Stadtverwaltung auf BT-Anfrage.

Die Tiefbauabteilung geht derzeit von Kosten im oberen fünfstelligen Bereich aus. Die Kosten für eine Reparatur der Bereiche, in denen lediglich das Granitböschungspflaster fehlt, liegen grob geschätzt bei rund 35000 Euro. Diese Ermittlung orientiert sich an Sanierungen der Kaskade im Jahr 2005. Damals waren zwei Schadstellen für 6300 Euro saniert worden.

Zwischenzeitlich hat sich die Zahl der Schadstellen erhöht. Allerdings, könnte man den ganzen Umfang der erforderlichen Reparaturen erst dann ausmachen, wenn die "Wasserhaltung" für die Murg eingerichtet und der Bereich der Kaskade leergepumpt worden wäre. "Die hohen Kosten resultieren auch aus der Tatsache, dass sämtliche Baumaterialien ,von Hand' zu den Schadstellen gebracht werden müssten, also ein höher Personalaufwand erforderlich wäre", so die Stadt.

Eine Ausführung dieser Maßnahmen während des geplanten Wasserkraftwerkbaus durch die Stadtwerke würde die Sanierung der Murgkaskaden günstiger machen.

Kaskaden weichen zum Teil dem Kraftwerk

Denn für den Materialtransport könne ein Kran verwendet werden, und für die Wasserhaltung würden keine separaten Kosten entstehen. Darüber hinaus ließen sich die Preise über eine "große" Ausschreibung ermitteln. Weiterer Aspekt: Da durch das neue Kraftwerk ein Teil der Kaskade wegfällt, muss dieser auch nicht saniert werden.

Die Stadtverwaltung geht hinsichtlich der Murgkaskaden derzeit allerdings von keinem akuten Handlungsbedarf aus, weil sich in großen Bereichen vorwiegend nur die Pflasterung gelöst hat und die eigentliche Schwelle aus einem massiven Stahlbetonkern besteht.

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