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Generationswechsel bei Forbacher SPD
Jörg Bauer ist neuer Vorsitzender des Forbacher SPD-Ortsvereins. Foto: av/pr
20.10.2017 - 00:00 Uhr
Forbach (wof) - Beim SPD-Ortsverein Forbach hat es bei der Hauptversammlung am Mittwochabend einen Generationswechsel gegeben. Die meisten Mitglieder des neugewählten Vorstands sind erst um die 30 Jahre alt und damit noch im Juso-Alter. Vorsitzender ist jetzt Jörg Bauer, der Horst Fritz ablöste.

Fritz hatte nach vierjähriger Amtszeit nicht erneut kandidiert. In seinem letzten Rechenschaftsbericht zog er ein positives Fazit der Arbeit des bisherigen Vorstandsteams. Er nannte in diesem Zusammenhang die gestiegene Mitgliederzahl, die sehr gut besuchten regelmäßigen Stammtischtreffen ("unser Beitrag zur Wirtschaftsförderung") und die verbesserte Außendarstellung durch die von Markus Zimmer und Günter Merkel betreute Homepage.

Viel Lob fand Fritz auch für die von Heike Schillinger organisierte Beiträge des Ortsvereins zum Ferienprogramm der Gemeinde. 2017 trafen sich hier über 30 Kinder, je zur Hälfte Einheimische und Geflüchtete, zu Bewegungsspielen am Gausbacher Sportplatz. "Wir müssen niemanden zum Jagen tragen, es sind immer genügend Leute zum Mithelfen da", zeigte sich Fritz stolz auf das Engagement seiner Mitglieder. "Es hat mir Spaß gemacht", beendete er seinen letzten Bericht als Vorsitzender des Ortsvereins.

Kassierer Christoph Girrbach konnte für 2015 und 2016 jeweils ein leichtes Plus bei den Kontosalden vermelden. Schriftführer Günter Merkel beleuchtete in seinem Bericht nochmals die wesentlichen Ereignisse und Termine der letzten beiden Jahre. 38 Mitglieder hat der Ortsverein nach seinen Worten aktuell, das sind vier mehr als noch vor Jahresfrist, wie Horst Fritz später ergänzte.

"Leichen schwimmen aus dem Keller"

"Wir verjüngen uns ganz gewaltig", meinte Reiner Zimmermann, der die Wahlen des Vorstands leitete. Der neue Vorsitzende Jörg Bauer ist 32 Jahre alt, sein ebenso wie alle Kandidaten einstimmig gewählter Stellvertreter Christian Schäfer Jahrgang 1989. Zum Schriftführer wurde Jochen Müller bestimmt, neuer Kassierer ist Manuel Walter. Als Beisitzer komplettieren Tanja Morgner und Markus Zimmer den Vorstand. Die Kasse prüfen Günter Merkel und Harald Mungenast.

Als Vorsitzender der Gemeinderatsfraktion stellte Horst Fritz in seinem Bericht fest, dass sich im Kommunalparlament nach einer "anfangs sehr umkämpften Szene" inzwischen "zunehmend ein Wir-Gefühl" einstelle. "Die Leichen schwimmen aus dem Keller", kritisierte er den "Investitionsstau" unter dem ehemaligen Bürgermeister Kuno Kußmann. Fritz nannte beispielhaft in diesem Zusammenhang die jetzt angelaufene, jeweils millionenschwere Sanierung der Wasserversorgung und der Brücken.

Margit Karcher ein "großer Gewinn"

Als "großen Gewinn" bezeichnete er die neue Hauptamtsleiterin Margit Karcher, die in der Bevölkerung und quer durch die Fraktionen großen Respekt genieße und Bürgermeisterin Katrin Buhrke durch die Entlastung von Verwaltungstätigkeiten "mehr Spielraum" für die eigentliche politische Arbeit eröffne. Auch die Entwicklung eines Leitbilds für Forbach, "einer alten Forderung der SPD", schlage positiv ein. Die "Zieldefinition" sei inzwischen weitgehend erfolgt, was zu einer klareren Ausrichtung in den Haushaltsprioritäten führe.

Als Kreistagsmitglied ging Fritz unter anderem auf den Standort Forbach des Klinikums Mittelbaden ein. Ohne den Verbund gäbe es das örtliche Krankenhaus schon seit über zehn Jahren nicht mehr. Die Spezialisierung auf die Altersmedizin sei richtig, sie erhalte Arbeitsplätze und habe Ausnutzung und Wirtschaftlichkeit verbessert.

Zu Kreisdelegierten wählte die Versammlung Jochen Müller, Manuel Walter, Jörg Bauer und Heike Schillinger. Stellvertreter sind Christian Schäfer, Gunther Arntz, Günter Merkel und Christoph Girrbach.

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