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Latschigbad: Sanierung wird teurer
Das Weisenbacher Latschigbad wird zukunftsfähig gemacht. Die Arbeiten für die dritte Sanierungsstufe sind vergeben, allerdings steigen die Kosten.  Foto: Götz
21.10.2017 - 00:00 Uhr
Weisenbach (mm) - Die dritte Stufe der Sanierung des Latschigbads wird teurer als vorgesehen. Zusätzliche Bauleistungen vergab Bürgermeister Toni Huber per Eilentscheidung, der Gemeinderat nahm diese in seiner jüngsten Sitzung zustimmend zur Kenntnis. Die überplanmäßigen Ausgaben belaufen sich auf rund 68500 Euro, die Gesamtkosten erhöhen sich auf rund 803500 Euro.

Die Finanzierung der Mehrkosten erfolgt durch einen höheren Zuschuss aus dem Ausgleichsstock, der noch beim Regierungspräsidium Karlsruhe beantragt werden konnte. Die Gemeinde muss einen Eigenanteil von rund 48000 Euro aus den Rücklagen finanzieren.

Bei einem Baustellentermin im August wurde festgestellt, dass die Beschichtung der Filterbehälter auf Schadstoffe geprüft werden muss. Eine höhere PCB-Belastung hat sich, auch bei der Wandfarbe des Technikgebäudes, ergeben. Höhere Sicherheitsanforderungen bei der Sanierung und die Entsorgungskosten schlugen mit rund 22300 Euro zu Buche. Zwei Rohwasser- und Schlammwasserrinnen waren in schlechtem Zustand, sie mussten getauscht werden. Die Mehrkosten dafür betragen rund 12000 Euro.

Auch die Elektroinstallation musste ertüchtigt werden. Für die 20-KV-Schaltanlage sowie den Umbau des Verteilers beim Kiosk wurde ein Eilauftrag von rund 11000 Euro vergeben, für die Schwimmbadtechnik-Elektrik und die Leitungen in den Außenanlagen beträgt das Volumen rund 13000 Euro.

Die Trinkwassereinspeisung in das Technikgebäude ist marode, dies wurde bei einem Baustellentermin am 14. September festgestellt. Die Kosten zur Erneuerung der Leitung liegen bei rund 10600 Euro.

Bürgermeister Toni Huber lobte bei der Sitzung den Einsatz der Helfer des Schwimmbadvereins, die die Arbeiten, beispielsweise durch das Ausheben von Gräben, tatkräftig unterstützen. "Wir wollen das Bad für die nächsten 25 Jahre zukunftsfähig machen", bekräftigte er die Absicht der Gemeinde.

Marius Eisele (CDU) monierte die entstehenden Mehrkosten, die so nicht ersichtlich waren. Er fragte nach, ob man dafür nicht das beauftragte Planungsbüro in irgendeiner Form in die Pflicht nehmen könne. Zunächst wolle man die Sanierung abschließen und dann das Thema Regressforderung angehen, antwortete Huber.

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