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Badespaß wird etwas teurer
Es geht ums Geld der Bürger. Der Forbacher Gemeinderat beschäftigt sich in seiner Sitzung unter anderen mit den Kosten für Wasser und Abwasser.  Foto: av / dpa
10.11.2017 - 00:00 Uhr
Forbach (mm) - Es ging um Geld im Forbacher Gemeinderat. Die Anpassung von Gebühren und Abgaben stand auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Gremiums. Veränderungen gibt es bei den Kosten für Wasser und Abwasser sowie den Eintrittspreisen für das Montanabad.

Beim Abwasser gibt es eine erfreuliche Entwicklung. Vorhandene Gebührenüberdeckungen werden dazu verwendet, um die turnusmäßigen Kanalbefahrungen zu finanzieren, informiert die Verwaltung. Für 2018 sind dafür 120000 Euro vorgesehen. Dennoch kann die Abwassergebühr durch die Rücknahme des kalkulatorischen Zinssatzes gesenkt werden. Die Schmutzwassergebühr beträgt künftig drei Euro anstatt bisher 3,14 Euro pro Kubikmeter. Die Niederschlagswassergebühr wird auf 42 Cent pro Quadratmeter (vorher 32 Cent) kostendeckend festgesetzt. Das Votum des Rats erfolgte einstimmig.

Die Wassergebühr wurde zum 1. Januar 2017 auf 2,28 Euro pro Kubikmeter festgelegt. Eine Nachkalkulation für 2016 hatte eine Unterdeckung ergeben. Diese ist laut Ratsunterlagen auf den hohen Aufwand für das Leitungsnetz sowie die höheren Kosten wegen der Verkeimungen zurückzuführen. Für 2018 wurden die Gebühren neu kalkuliert und die Aufwendungen für die vermehrten Wasseranalysen deutlich erhöht. Die Wassergebühren werden kostendeckend auf 2,54 Euro festgelegt. Mit den Gegenstimmen von Jörg Roth und Frank Mayer (beide CDU) nahm das Gremium den Verwaltungsvorschlag an.

Auch die Eintrittspreise für das Montanabad werden angepasst. So erhöht sich der Einzeleintritt für Familien (Erwachsene und Kinder unter 16 Jahren) von fünf auf sechs Euro. Kinder und Jugendliche unter 16 bezahlen künftig zwei Euro (vorher 1,50 Euro). Der Preis für deren Zehnerkarte erhöht sich von 13 auf 17 Euro.

Für Jahreskarten (ab 16 Jahren) werden ab 2018 60 Euro (vorher 50 Euro) fällig. Kinder und Jugendliche bezahlen 30 Euro (22,50 Euro), Familien 90 Euro (70 Euro). Mehrheitlich stimmte das Gremium der neuen Gebührenordnung zu.

Im Februar 2002 wurden Hallengebühren für sportliche und andere Veranstaltungen festgesetzt. Seitens des Gemeinderats gibt es laut Verwaltung keine Absicht zur Einführung von Hallennutzungsgebühren oder für die von den Vereinen genutzten Lagerräume. Es wird daher kein Anlass gesehen, das Thema voranzubringen.

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