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Szenen aus früherem Dorfleben
Bürgermeisterin Katrin Buhrke (von links), Heimatvereinsvorsitzender Bernhard Wunsch und Künstler Dieter Balling vor dem Wandgemälde.  Foto: Gareus-Kugel
16.11.2017 - 00:00 Uhr
Forbach (vgk) - Zwischen Anfrage und Verwirklichung des schönen Projekts lagen gerade einmal zwei Wochen. Das berichtete Forbachs Bürgermeisterin Katrin Buhrke vor dem Heimatmuseum in Bermersbach. Dort entstand an der Außenwand des Museums ein sechs mal acht Meter großes Wandgemälde, geschaffen von Dieter Balling.

Die Idee, dort ein Gemälde anzubringen, geht bis in die Anfänge des Heimatmuseum Bermersbach zurück, erzählt der Heimatvereinsvorsitzende Bernhard Wunsch die Geschichte des Bilds. Schon damals sei er der Meinung gewesen, dass an die Hauswand zum Parkplatz hin ein Bild gehöre.

Ein erster Entwurf des zwischenzeitlich verstorbenen Rudolf Kull kam jedoch nie zum Tragen. Mit ein Grund war, dass die Gemeinde dort zunächst einen Basketballkorb angebracht hatte. Dieser ist mittlerweile wieder entfernt worden. Somit stand dem ursprünglichen Vorhaben, dem Projekt "Wandgemälde", nichts mehr im Wege . Die Zustimmung der Gemeinde war die letzte Hürde, die zu nehmen war. Allerdings war Kulls Entwurf nirgendwo mehr aufzufinden, wie Wunsch im Gespräch mit dem BT erläuterte.

Der Künstler Dieter Balling, der gerade seinen Umzug von Hilpertsau nach Forbach plant, lebt erst seit vier Jahren wieder in Deutschland. Auf den Maler wurde Wunsch über den Schützenverein Forbach aufmerksam, der dort an der Außenschießanlage eine Mauer mit einem Bogenschützen verschönerte.

Das Wandgemälde kommt, anlehnend an alte Schwarz-Weiß-Fotografien, bis auf das Bermersbacher Ortswappen, gänzlich ohne Farbe aus. Es zeigt einen Mann mit einem Trage auf dem Rücken und eine Frau mit einem Gemüsekorb auf den Kopf, die offensichtlich gerade vom Feld kommt. Als Vorbild soll dem Künstler bei der Ausgestaltung der Figur eine Bermersbacherin namens Amunde Regine gedient haben.

Auch ein Holzschlittenfahrer ist Teil des Bilds, ebenso wie die das Dorf umgebenden Heuhütten, der Wald und die Ebet-Mühle. Zunächst wurde eine Skizze nach Einbruch der Dunkelheit mittels eines Projektors auf der Wand dargestellt. Die Ausarbeitung, der auf diese Weise übertragenen Linien erfolgte dann in Airbrush-Technik.

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