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Offen für neue Angebote
Fungiert seit dem Spätsommer als Leiterin des Jugend- und Familienzentrums Gaggenau: Ricarda Moser.  Foto: Jahn
20.11.2017 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Gaggenau - Sie leitet seit Mitte September das Jugend- und Familienzentrum (Jufaz). Darüber hinaus ist Ricarda Moser in die Jugendbeteiligung Gaggenau involviert, gemeinsam mit Tina Falk von der Stadtverwaltung. Die dreifache Mutter ist vom Verein Kindgenau angestellt - als Halbtagskraft. Jeweils zur Hälfte ihrer Arbeitszeit wirkt die 31-Jährige in beiden Bereichen.

Im Jufaz ist Moser die Chefin eines siebenköpfigen Teams mit verschiedenen Arbeitsaufgaben. Die meisten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Teilzeitkräfte, in der Summe sind das rein rechnerisch aber lediglich 3,75 Stellen.

Über ihren neuen Arbeitgeber ist sie voll des Lobes. "Kindgenau ist sehr familienfreundlich. Ich kann meine Kinder auch zur Arbeit mitbringen." Das hängt mit den Angeboten des Vereins im Jufaz zusammen, wie Dirk Böhmer, Vorsitzender des Vereins Kindgenau, im Gespräch mit dem BT bemerkt.

Geboren und aufgewachsen ist Ricarda Moser in Stuttgart. An der Universität Hohenheim studierte sie Wirtschaftspädagogik. Ihre erste Anstellung führte sie zu einem großen sozialen Träger in Karlsruhe. Schwerpunkt war dort für sie ein Projekt in der Kinder- und Jugendbetreuung in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

Gutes Gefühl nach Vorstellungsgespräch

Nach der Geburt ihres zweiten Kindes "unternahm ich einen Ausflug in den Bereich Vertrieb". Aber recht bald kehrte sie zu dem sozialen Träger nach Karlsruhe zurück. Dort lernte sie im Rahmen eines Projekts Klaus Bracht-Seuffert, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Kindgenau, kennen. Dieser machte sie auf die damals aktuelle Ausschreibung der Leiterstelle im Jugend- und Familienzentrum in Gaggenau aufmerksam. Aus dem Vorstellungsgespräch ging Ricarda Moser mit einem sehr guten Gefühl heraus - und bekam letztendlich die Stelle. Bereits vor einigen Jahren war die Familie nach Mittelbaden gezogen, zunächst nach Haueneberstein und in diesem Jahr den Gernsbacher Stadtteil Staufenberg.

Schwerpunktmäßig ist die neue Leiterin an den Vormittagen im Jufaz tätig, teilweise jedoch auch an Nachmittagen. Das hänge mit dem breit aufgestellten Angebot in der Einrichtung zusammen.

Der größte Besucherkreis im Jugend- und Familienzentrum rekrutiert sich aus Schülern der Merkurschule und der Realschule, hat Moser beobachtet. Der "Durchlauf" liege bei etwa 260 Jugendlichen pro Woche. Beim Angebot "offener Treff" würden durchaus schon mal mehr als 50 Jugendliche kommen - über den Tag verteilt.

Wird es im Jufaz unter der Leitung Änderungen geben? Nächstes Jahr soll wieder eine Mädchengruppe gegründet werden, sagt Ricarda Moser. Ansonsten solle das Angebot noch breiter aufgestellt werden. Offen ist die Leiterin bezüglich von Anregungen, die im Rahmen der Jugendbeteiligung vergangene Woche vorgeschlagen worden waren. So zum Beispiel Konzerte, unter anderem mit Schülerbands. Aber auch ein Strand an der Murg wäre denkbar. Bei allem, so betont Moser, müssten die Jugendlichen aktiv mitwirken und sich für die Angebote einsetzen.

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