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Ausgiebige Kuschelrunden für Langohren
Constantin (10) und Cecilia (8) verteilen bei der Bermersbacher Kleintierausstellung Schmuseeinheiten an die Zwergwidder.  Foto: Gareus-Kugel
21.11.2017 - 00:00 Uhr
Forbach (vgk) - Eine magische Anziehungskraft übten die vier Löwenkopf-Zwergwidder-Kaninchen auf die kleinen Besucher der Kleintierausstellung in der Festhalle in Bermersbach aus. Mit ihrem weichen, seidigen Fell sind sie auch bestens geeignet für ausgiebige Kuschelrunden. Das Übermaß an Streicheleinheiten während der zwei Ausstellungstage nahmen die Tiere des Vorsitzenden Karl-Heinz Weber gelassen hin.

Auf eine rege Besucherresonanz stieß die 58. Ausstellung des Kleintierzuchtvereins. Mehr als 200 Besucher aus dem ganzen Murgtal wollten die rund 150 ausgestellten Tiere sehen. "Wir versuchen auch immer, der Ausstellung ein Themenbild zu geben", erläuterte der Vorsitzende. In diesem Jahr lautete das Motto "Herbst". Dafür legten sich die Frauen der Vereinsverwaltung und die Ehepartner der Aktiven ordentlich ins Zeug und widmeten sich dem Basteln. Die Ergebnisse, unter anderem Igelchen und Pilze aus Holz, konnten sich sehen lassen und verliehen der Ausstellung ein besonderes Ambiente. Kaninchen und Geflügel konnten bestaunt werden.

"Der Kleintierzuchtverein ist ein Widder-Fanclub", meinte Weber angesichts der großen Auswahl der Kaninchenart, die in allen Farbschlägen von weiß bis grau, mit blauen oder roten Augen, vertreten war. Auch die Hühner präsentierten ihr Gefieder in Bestform. Herr und Frau Oswald, die rund drei Jahre alten Elsässer Graugänse, nahmen die neugierigen Blicke der Besucher, die an ihrem Gatter haltmachten, gelassen zur Kenntnis.

Ein Höhepunkt der jährlichen Lokalschau ist die Bekanntgabe der Vereinsmeister. Im Bereich Geflügel kürte der Preisrichter die Zwerg-Wyandotten in der Farbe rot und damit den Vorsitzenden zum Vereinsmeister. Dicht dahinter platzierte sich Alexander Weber mit seinen weiß-schwarz columbia Zwerg-Wyandotten auf den zweiten Platz. Seine weiß-blauen columbia Hühner derselben Rasse belegten mit nur einem Punkt Abstand Platz drei. An ihn ging auch eine der Einzelwertungen, die Alexander Weber für seinen weiß-schwarzen columbia Zwerg-Wyandotten-Hahn erhielt. Mit "hervorragend" wurde die Henne derselben Gattung nur in rot des Vorsitzenden Karl-Heinz Weber ausgezeichnet. Die erfolgreichen Züchter durften sich zudem über den Gemeindeehrenpreis (Zwerg Wyandotten goldhalsig) und Karl-Heinz Weber überdies über den Sachehrenpreis für seine Wyandotten freuen. Einen weiteren Gemeindeehrenpreis bekam Alexander Weber für seine wildfarbigen Laufenten überreicht.

In der Kategorie bestes Kaninchen siegte ebenfalls Alexander Weber mit seinen "Neuseeländern" in weiß. Gerold Wunsch belegt mit seinen Zwergwiddern in der gleichen Farbe den zweiten Platz. In der Einzelwertung verlieh ihm die Jury für ein weibliches Kaninchen dieser Rasse ein "vorzüglich". Die schwarzen Zwergwidder von Barbara Weber platzierten sich auf Platz drei.

Der beste Rammler (vorzüglich) in der Gattung Deutsche Widder wildfarbig gehörte Alfredo Posabella. Gemeindeehrenpreise erhielten wiederum für ihre Zuchterfolge Alexander (Neuseeländer weiß) und Karl-Heinz Weber (Deutsche Klein-Widder wildfarbig). Hildegard Weber (Deutsche Klein-Widder wildfarbig) durfte sich über den Sachehrenpreis freuen. An Angelika Reuter (Zwerg-Widder wildfarbig) ging in diesem Jahr der Pfau-Pokal.

Auch die Gewinner des "Glücksweg-Rätsels" wurden bekanntgegeben. Den ersten Platz belegten die Kommunionkinder aus Neuweier. Sie erhalten eine steinerne Frosch-Figur. Das zweite Los wurde für Egon Bauer aus Au am Rhein gezogen, er bekommt eine Steineule. Über den dritten Preis kann sich Inge Bauer aus Elchesheim-Illingen freuen. Sie erhält einen Glückskäfer.

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