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Burkard wendet Aus des VdK ab
Winfried Burkard (von links) führt ab jetzt die Geschicke des VdK. Heidi Händel, Wolfgang Eppenich und Rudolf Szilinski freuen sich über die Rettung des Ortsvereins.  Foto: Glaser
05.12.2017 - 00:00 Uhr
Bad Herrenalb/Loffenau (gla) - Winfried Burkard ist ein Retter. Er ist neuer kommissarischer Vereinsvorsitzender des Sozialverbands VdK - Ortsverein Bad Herrenalb, Dobel und Loffenau. Mit seiner Kandidatur hat er den Ortsverein vor der drohenden Auflösung gerettet.

Diese gute Tat hat eine Vorgeschichte: Der bisherige Vorsitzende Rudolf Szilinski warf sein Amt hin. Er war gewählt bis März 2018. Persönliche Gründe waren es, das Amt niederzulegen. Aus eigenen Reihen wollte niemand den Vorsitz übernehmen. Deshalb veröffentlichte man einen Hilferuf im örtlichen Amtsblatt. Dort war zu lesen, dass dem Ortsverein die Auflösung drohe, falls sich kein Kandidat zur Wahl stelle.

Winfried Burkard las den Artikel und sagte: "Das darf nicht sein. Den Verein werde ich retten!" Er wurde Mitglied und bot sich an. Daher ernannten ihn der geschäftsführende Vorstand, die Frauenvertreterin, die Beisitzer und Revisoren zum sofortigen kommissarischen Vorsitzenden. "Ich mache das nicht, um einen Posten zu haben, sondern um das Amt auszufüllen. Ich werde mit Freude an die Arbeit gehen und mich voll einbringen", kündigte Burkard an. Im März 2018 stellt er sich den 219 Mitgliedern zur offiziellen Wahl.

Der bisherige Vorsitzende Rudolf Szilinski kündigte an, dass es auf dieser Hauptversammlung auch noch andere Änderungen im Vorstand geben wird. Welche, verriet er nicht. Er selbst bleibe Mitglied und werde dem neuen Vorsitzenden als "graue Eminenz" hilfreich zur Seite stehen. Sizilinski führte fast neun Jahre den VdK-Ortsverein von Bad Herrenalb, Dobel und Loffenau.

Die Aufgaben des Sozialverbands VdK sind vielfältig. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen zu helfen, die sich im Dschungel der Ämter und Versicherungen nicht mehr zurechtfinden: etwa bei Arbeitslosen-, Kranken-, Renten- und Pflegeversicherungen. Es gibt aber auch die Sozialämter, Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungen und andere mehr.

Wer hilft weiter bei der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen? Bei Erwerbsminderung, Arbeitsunfähigkeit oder Grundsicherung im Alter? Der VdK berät, hilft bei der Antragstellung und vertritt seine Mitglieder sogar bei Streitigkeiten. Mit der Mitgliedschaft ist eine Sozialrechtschutzversicherung verbunden. Sie schließt juristischen Beistand vor Sozialgerichten und gegen Behörden ein. Nicht zuletzt sind die Ortsvereine auch ein Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten. So gab es im Ortsverband vor wenigen Tagen eine Weihnachtsfeier.

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