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Wenn die lieben Verwandten doch kommen
'Weihnachten allein zu Hause' - dieser Wunsch erfüllt sich im heiteren Theaterstück bei der Langenbrander Weihnachtfeier nicht. Foto: Wörner
19.12.2017 - 00:00 Uhr
Forbach (ww) - Eine weihnachtlich geschmückte Festhalle, Musik und Tanz, dazu noch ein humoristisches Theaterstück - schon war der Rahmen vorgegeben für eine gleichermaßen besinnliche und heitere Weihnachtsfeier. Verantwortlich war in diesem Jahr in Langenbrand der Turnverein, die sich über zahlreichen Besuch freuen konnte.

Passend zur hereinbrechenden Dämmerung am späten Nachmittag intonierten Alwin Merkel auf der Zither und Rainer Kalmbacher mit der Gitarre "Es wird schon gleich dunkel". Weitere, zur Adventszeit passende besinnliche musikalische Beiträge, teilweise mit Gesang, trugen zum gelungenen Programm bei. Die MuKiTu- (Mutter-Kind-Turnen) und KiTu-(Kinderturnen)-Gruppen unter Leitung von Regina Scherbarth, Michaela Peter und Annette Galle bereicherten mit 14 Kindern und sechs Müttern mit einem Lichtertanz das Programm.

Emil Kroner und Jaron Wörner trugen mit "Nacht der Schrecken" ein heiteres Weihnachtsgedicht vor. Elisabeth Stößer hatte mit einer gemischten Gruppe der Jugendturnerinnen und der Aerobic-Gruppe den Tanz "Außerhalb des Hamsterrades" vorbereitet. Schwungvoll tanzten zehn junge Damen unter Leitung von Merileen Merkel zu einem Potpourri aus dem Musical "Grease".

"Weihnachten allein zu Hause" war mit dem lustigen Einakter für die gestresste Lisa (Corinna Bauer) und ihren Mann Otto (Sebastian Künstel) angesagt. So hatte die Tochter Julia (Merileen Merkel) angekündigt, mit ihrem Freund Gerd (Nicolas Weiler) anstatt Weihnachten bei der Familie zu feiern, lieber in Urlaub zu fahren. Auch Ottos Eltern Hubert (Roland Gerstner) und Berta (Sabrina Weiler) wollten auf den Weihnachtsbesuch verzichten. Um gänzlich Ruhe einkehren zu lassen, verzichtete Lisa daher auch darauf, ihre Mutter Mina (Nora Welsch) aus den Seniorenheim zu holen.

Einer überaus ruhigen und beschaulichen Weihnacht bei Lisa und Otto stand eigentlich nichts mehr im Wege. Doch oft kommt es anders als man denkt. Allein blieben Lisa und Otto nicht lange, denn aus allen Ecken kamen nähere und weitere Verwandte, um den Plan des gestressten Ehepaares zu durchkreuzen. So büchst Oma Mina mit ihrem Freund Albert (Thomas Streb) aus dem Seniorenheim aus und findet in ihrem ehemaligen Wohnhaus Unterschlupf, wo sie sich auch im Gegensatz zum Seniorenheim der freien Liebe hingeben können. Hubert und Berta überraschen ihren Sohn Otto und Mina mit ihrem Besuch mit großen Koffern und der Ankündigung, nicht nur bis Silvester, sondern gleich bis Dreikönig zu bleiben. Julia hatte Stress mit ihrem Gerd, der diesen mit Alkohol runterspülte, was sich in der unsicheren Gangart und Aussprache bemerkbar machte.

Überraschend taucht dann auch noch Onkel Franz aus Amerika auf - und die Bescherung ist komplett. Verwechslungen und Wirrungen, Liebestollheiten und auch Missverständnisse zwischen den Paaren sorgen für viel Heiterkeit, ehe sich zum Schluss alles zum Guten auflöst und man gemeinsam die Weihnachtstage feiert konnte.

Für die Auswahl und die Regie hauptverantwortlich war Sabrina Weiler. Denise und Saskia Schoch fungierten als Souffleusen. Mit den besten Wünschen für die Weihnachtsfeiertage bedankte sich der Vorsitzende Joachim Wörner bei allen Mitwirkenden und Besuchern.

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