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Zum zehnten Mal ein beliebter Party-Treff
Volles Haus in der Klag-Bühne am Tag vor Heiligabend. Als letzte von vier Bands gastiert das Trio Non Blues Ultra (rechts).Hegmann
27.12.2017 - 00:00 Uhr
Von Hans-Peter Hegmann

Gaggenau - Es ist eine Tradition, dass die ganze Familie am Heiligabend im heimischen Wohnzimmer zusammenkommt. Inzwischen ist es häufig angesagt, bereits am Vormittag mit Freunden oder ehemaligen Schulkameraden zu feiern. Und nicht erst am 24. Dezember, sondern traditionell einen Tag vorher treffen sich jedes Jahr bei "Christgenau" im Klag Leute, die sich meistens schon länger kennen. Zum zehnten Mal hat der Verein Kindgenau das "Event" ausgerichtet.

Auch wenn inzwischen teilweise ein Generationswechsel stattgefunden hat, sind immer noch viele Gäste seit dem ersten Mal 2008 dabei. Da der Christmas-Rock in der Kulturhalle Bad Rotenfels in diesem Jahr nicht ausgerichtet wurde, könnten sich für die Zukunft ganz neue Möglichkeiten ergeben.

Üblicherweise war der Christmas-Rock -zeitgleich zu Christgenau -, ein Abend für junges Publikum, während sich Christmas-Rock-"Veteranen" und andere ältere Musikfreunde im Klag treffen.

"Wir haben überhaupt nicht daran gedacht, einmal nachzuzählen", meinte Klaus Bracht-Seuffert, der zweite Vorsitzende des Vereins. Viel wichtiger als die zehnte Wiederkehr sei doch, dass die Veranstaltung immer wieder ein volles Haus in der Kleinkunstbühne und einen ebenso guten Besuch im Innenhof des Areals garantiere.

Während sich drinnen vier Bands präsentierten - wer sie erleben wollte, musste 15 Euro Eintritt zahlen - konnten sich die Konzert- und auch andere Besucher im Hof ab 18 Uhr bei freiem Zutritt im Feuerschein der wärmenden Schwedenfeuer treffen. Bei Getränken und Würstchen entstand hier gute Stimmung fast von alleine.

Für die Auswahl der Bands war Vereinsmitglied Roland Hasenohr verantwortlich, der selbst als Gitarrist im Murgtal und darüber hinaus bekannt ist. Er wolle möglichst vielen einheimischen Bands eine Gelegenheit bieten, sich bei der beliebten Veranstaltung zu präsentieren, berichtete er; gleichwohl gebe er auch gerne einer Band, die weiter entfernt bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erspielt hat, die Chance, sich einmal in Gaggenau vorzustellen.

Lautstärke nicht optimal

Nicht ganz leicht war die endgültige Programmzusammenstellung in diesem Jahr, nachdem die eine oder andere unerwartete Bandabsage zu verkraften war. Letztlich erwies sich auch dieses Mal der Stilmix als ausgewogen. Hingegen waren Lautstärke und Klang in den Vorjahren angenehmer, dies bestätigten eine Reihe von Besuchern.

Auch Roland Hasenohr war mit der Abmischung in diesem Jahr nicht zufrieden. Für diese sei der Betreiber des Klag zuständig gewesen.

Den Abend eröffnete das aus Heidelberg stammende Duo Lagerfeld. Es hatte das Publikum bereits bei der Herbstmesse mit einer Mischung aus Jazzstandards und Swing-Nummern unterhalten. Wenn die Texte dann noch durch eigene deutsche Texte mit Bezug zur Heimat ersetzt werden, wird aus einem Girl am Strand von Ipanema schon mal der Junge aus Heidelberg.

Als den "fruchtigsten Mix an funkigen Hits seit der Erfindung der Saftpresse" kündigte sich das Steve Cherry Ensemble aus dem Murgtal an. Frontmann Steve Cherry (Stefan Brahm, Gesang), Seb Strawberry (Sebastian Hürst, Gitarre und Gesang), K. Apple (Kai Wanta, Gitarre), Manu Maracuja (Manuel Buttermilch, Trompete), Rob Coconut (Robert Maier, Sax), Mike Mandarine (Michael Baumgart, Keyboard), Tim Melon (Timo Ossfeld, Schlagzeug) und Tom Banana (Thomas Rothenberger, Bass) zelebrierten einen Mix aus Stücken von The Commodores über Tower Of Power bis Bruno Mars. Dieser Musik-Cocktail steigt einem nicht in den Kopf, sondern geht in die Beine.

Aus Karlsruhe war die Band Bluesmama dabei. Lady Sandy Campos steht mit ihrer einfühlsamen und ausdrucksstarken Interpretation von Tina Turner- oder Etta James-Songs eindeutig im Mittelpunkt. Ergänzt wurde sie bei den Bluesstücken durch einen überzeugenden Harper.

Zum Ausklang gastierten Hellmut Ruder (Gitarre), Ulrich Brommer (Drums) und Kurt Wunsch (Bass) als Power-Trio "Non Blues Ultra". Im Vordergrund stand mit einigen Songs Jimi Hendrix, ergänzt durch Stücke der The Allman Brothers Band oder Cream.

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