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"Keine harmlose Beziehungsidylle"
Weihnachtgottesdienst auf dem Rohwerhof Bad Rotenfels. Das Entzünden der Kerzen steht als Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht. Foto: pr
27.12.2017 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - "Jeder hat Weihnachten dieses Jahr auf seine Weise erlebt. Und jetzt sind wir hier an diesem Ort, den ich so liebe." Groß war die Zahl der Besucher beim Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag im Hofgut Bad Rotenfels. Pfarrerin Helga Lamm-Gielnik hieß die Gläubigen willkommen, die neben Gaggenau und den Ortsteilen unter anderem auch aus Bernbach, Ettlingen und Stuttgart gekommen waren.

Wie schon in den vergangenen Jahren sorgten ein Bläserquartett des Musikvereins Bad Rotenfels sowie ein Gruppe Esel, Ziegen und Schafe für einen stimmungsvollen Rahmen.

"Weihnachten ist die Botschaft des Wohlgefallens, des Wohlwollens Gottes für uns und die Menschen, die bedürftig sind. Das zeigt sich auch heute unter uns. Umgeben von den Mauern des Hofguts sprechen die Menschen miteinander. Sie sind gut gelaunt, man hört Kinderstimmen und die Geräusche der Tiere", sagte Lamm-Gielnik.

Sie erinnerte auch daran, dass Weihnachten für viele, neben einem großen logistischen Aufwand, auch ein emotionaler Ausnahmezustand bedeutet. "In dieser Zeit sind wir Menschen oft dünnhäutiger beim Anblick der Krippe, des Weihnachtsbaums, wenn das Weihnachtsevangelium oder schöne Musik erklingt. Wir fühlen uns bedürftiger und sehnen uns nach Familie und Geborgenheit." Damit spannte sie den Bogen zur heiligen Familie, deren Weg bestimmt war durch innere Turbulenzen und äußeres Chaos. "Maria erwartet ein Kind, aber nicht von Josef. Er will sie heimlich verlassen. Doch dann stellt sich ihm im Traum ein Engel in den Weg. Maria und Josef, das ist nicht das hochheilige Paar, keine harmlose Beziehungsidylle, wie wir es uns immer vorstellen. Das Paar ist gebeutelt durch tiefe Konflikte, doch es übernimmt Verantwortung für das Kind. Das hat für uns etwas Ermutigendes und Heilsames", erläuterte die Pfarrerin.

Anschließend entzündete die Gemeinde Kerzen, als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht. Mit dem gesungenen Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" endete der Gottesdienst im Rohwerhof.

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