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Eine "Welt voller Wunder"
Für Narren ist die Erde eine Scheibe - und zumindest beim Blick auf den diesjährigen Grokage-Orden ist gegen diese Sichtweise nichts einzuwenden. Foto: Gareus-Kugel
29.12.2017 - 00:00 Uhr
Von Veronika Gareus-Kugel

Gaggenau - Rund 200 Akteure der Grokage Gaggenau wollen an den drei kommenden Sitzungstagen in der Jahnhalle, 19., 20. und 21. Januar, wieder kräftig für Stimmung sorgen. Dafür wird hinter den Kulissen seit Wochen, wenn nicht gar seit Monaten, fleißig geprobt. In das Programm eingebunden sind rund 60 Jugendliche. Das Sitzungsmotto: "Die Welt ist voller Wunder" - und voller Überraschungen, bekräftigen Hans-Wolfgang Paulusch, der Vorsitzende, und Gerd Pfrommer vom künstlerischen Team im BT-Gespräch.

Für das Motto wird bei der Grokage die Erde wieder zu einer Scheibe. Die Welt auf dem goldglänzenden Orden wird eingerahmt von zwei fröhlichen Narren. Unter der Lupe ist eine rote Wundertüte erkennbar, die auf Gaggenau zeigt - als Mittelpunkt fastnächtlichen Treibens, bunt und lebendig. Als Vorlagen dienen Figuren aus dem Sitzungsheft von 1930. Damals noch ohne Farbe in Szene gesetzt, tragen diese jetzt rote Hosen und ein gelbes Hemd, über dem ein bunter Kragen schwingt.

Auch in der diesjährigen Kampagne soll das Motto wieder in allem erkennbar sein. Der Orden, die Dekorationen, das Bühnenbild wie auch viele Beiträge sind aufeinander abgestimmt. Das Narrenvolk soll schon im Foyer Freude am Motto haben - genauso wie beim Kartenvorverkauf: Jeder, der sechs zusammenhängende Karten kauft, bekommt einen Gutschein. Am Sitzungsabend erhält er für diesen eine Wundertüte. "In der kann alles Mögliche sein, eine Flasche Sekt oder auch etwas ganz anderes", orakelt Paulusch. Im Anschluss an die Sitzung wird die "Wunderbar" ihre Pforten öffnen. Neu und dem Sitzungsmotto entsprechend sind die Tischdekorationen.

Hans-Wolfgang Paulusch verspricht kurzweilige und spannende Sitzungen: "Jeder gibt sein Bestes. Wir wollen die Menschen vom Foyer bis ins Finale mitnehmen und diese in vier Stunden Spaß mit einbinden", meint Paulusch.

Engagierte Jugend auf der Bühne

Auf das närrische Auditorium warten Traditionsgruppen ebenso wie viel Neues. Den ersten Sitzungsteil dominiert der Nachwuchs, den die Karnevalsgesellschaft verstärkt einbeziehen möchte. "Es gibt gute Ansätze und Ideen", meint Gerd Pfrommer und beide fügen ergänzend hinzu: "Zu unseren Zielsetzungen gehört es auch, junge Elemente auf die Bühne zu holen, um die Sitzung für jenen Personenkreis attraktiv zu machen der noch nie in einer Sitzung war." Was jedoch nicht heißt, dass bei der Grokage jetzt alles umgekrempelt werden soll. Ziel sei einzig und allein, eine anziehende bunte Mischung auf die Bühne der Jahnhalle zu bringen.

Was im Einzelnen von den Gruppen geplant wird, um beim Publikum in der aktuellen Fastnachtskampagne zu punkten, wollten Paulusch und Pfrommer noch nicht preisgeben. Mit dabei sind wieder die Männertanzgruppe "Mägas", die Showmarsch- und Tanzgruppe, Marschballett, die Sauberspatzen, der Fanfarenzug, die "Uhus", das Kinderballett, die Gaggo-Clowns, die "Mixx-Pikkels" und weitere Überraschungen. Auch die 50er-Schlagerband Café Oriental wird nach ihrer Premiere 2017 wieder mit Schlagern und eigens dazu kreierten Gaggenauer Texten vertreten sein. Moderiert wird der Abend von "Paco" Palma Diaz.

Karten für die Fremdensitzungen gibt es in Gaggenau bei Schuh-Ball in der Hauptstraße, (07225) 1345; Karten können auch über die Homepage bestellt werden. Sitzungstermine: 19. und 20. Januar, jeweils 19.11 Uhr, 21. Januar, 17.31 Uhr.

www.grokage-gaggenau.de

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