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Den Kultstatus stets vor Augen
09.01.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Auf die Freunde der klag-Bühne wartet ein neuer "Kulturrausch" mit 40 Veranstaltungen und einer enormen Vielfalt. Die kommende Saison umfasst ein Programm prallvoll mit Musik, Kabarett, Comedy, Puppenspielkomik und Poetry-Slam. Im Hautnah-Ambiente der Gaggenauer Kleinkunstoase präsentiert sich Kultur jeder Couleur und für jeden Geschmack, versprechen die Veranstalter Jens Dietrich, Betreiber der klag- und der Rantastic-Bühne, und Heidrun Haendle vom städtischen Kulturamt.

Die klag-Besucher erwartet ein Unterhaltungsfeuerwerk mit Künstlern aus der gesamten Republik sowie aus der Schweiz, Österreich und Holland. Musik- und Kabarett-Höhepunkte sind im Programm ebenso vertreten wie Kult-Komiker und Lokalmatadore. Darunter Geheimtipps oder unbekannte Künstler, die es zu entdecken gilt. "Den Kultstatus der klag-Bühne haben wir stets vor Augen", unterstreicht Dietrich seine Bemühungen um eine gleichbleibend hochwertige und bunte Programmauswahl. Als eines ihrer persönlichen Highlights unter "den Schmankerln" empfiehlt Kulturamtsleiterin Haendle besonders Ulan & Bator, zwei geniale Komiker und Meister der Improvisation und Inszenierung (1. März).

Gleich im Januar zeigt sich laut Ankündigung die vielseitige Programmauswahl: Kabarettist Uli Böttcher begibt sich auf die persönlichen Ü50-Spuren eines "Silberrückens im Nebel" (11. Januar). Mag das neue Programm von Wildes Holz auch "Ungehobelt" heißen, so hat das virtuose Trio nicht nur der Blockflöte zu Starruhm verholfen, sondern auch den "Block 'n' Roll" erfunden (12. Januar). Der bayerische Kabarettist Michael Altinger führt im ersten Teil seiner Kabarett-Trilogie ins "Helle" (18. Januar). "Intelligentes Denkfutter mit Unterhaltungswert" hat Stand-up-Comedian Markus Barth auf Lager (19. Januar). In der Jahnhalle werden "Eure Mütter" mit einem Show-Mix aus prallen Pointen und satten Sounds ihre Schwabenoffensive starten (25. Januar). Mit den frechen Publikumslieblingen von "HörBänd" stellt sich die derzeit wohl talentierteste Nachwuchs-A-Cappella-Band Deutschlands vor (26. Januar). Einen Tag später serviert der Spezialist für Langsamkeit, Rüdiger Hoffmann, in der Jahnhalle seine kabarettistischen Glanznummern.

Gitarrist Gerald Sänger und "Cream of Clapton" spielen sich durch das Lebenswerk der lebenden Gitarren-Legende Eric Clapton (24. Februar). Die "Claus Müller Allstar Band" macht ihre Hommage an das Gitarren-Idol Jimi Hendrix insofern zum Erlebnis, als verschiedene namhafte Gitarristen auf ureigene Weise ihre Lieblingssongs interpretieren (17. März). Andreas Martin Hofmeir, Tubist der bayerischen Kultband "LaBrassBanda", besinnt sich erfolgreich auf seine kabarettistischen Wurzeln (1. Februar). "Falsche Wimpern - Echte Musik" heißt die Programmdevise der "Zucchini Sistaz", die ihr Publikum in die gründlich entstaubte Swing-Ära katapultieren (2. Februar).

Mit pfeffriger A-cappella-Kost aus der Steiermark lassen "Chilli da Mur" ihre Gäste in ein Wechselbad der Gefühle eintauchen (3. Februar). Die "Talking Horns" wiederum erzählen ihre "Geschichten aus dem Bläserwald" mit vielen Instrumenten und Welten- bummler-Flair (17. Februar). Gunzi Heil - Karlsruher Musiker, Kabarettist, Parodist, Puppenspieler - wildert durch die Musik-, Literatur-, Film- und Fernsehwelten (22. Februar). Der Frage "Was ist Humor?" wird sich Andreas Thiel, der schwärzeste Schweizer Satiriker, widmen (23. Februar). Das Thema "Lernbelästigung" nimmt Christine Eixenberger, Kabarettistin, Schauspielerin und studierte Grundschullehrerin, ins Visier (2. März). Comedy mit Tiefgang garantiert Simon Pearce, bekannt als "Eddy Murphy aus Puchheim", mit Geschichten aus dem tiefschwarzen Bayern (8. März).

Bei einem Gastspiel der Karlsruher Salonoper gewähren zwei legendäre Salonlöwinnen mitsamt Pianistin Einblicke in ihre sieben Showcat-Leben auf und hinter der Bühne (9. März). In die Welt unverfälschter Bluegrass- und Country-Musik entführen die fünf Gestalten mit Hut von "Dapper Dan Men" einen Tag später. "5 Engel für Charlie" heißt die achte Mission von "Füenf", bei der sich die selbst ernannten "Musikomiker" in hemmungsloser Manier durch neue Ohrwürmer und legendäre Trash-Medleys grooven (15. März).

"Mach dich Frei" fordert der Comedy-Senkrechtstarter und gebürtige Schweizer Alain Frei, der mit viel Humor mit allerhand Vorurteilen aufräumt (16. März). Wiebke Eymess und Friedolin Müller präsentieren ihr neues Programm "Gleich knallt's" (22. März). Bei der Powerfrau aus dem Hamsterrad, Andrea Bongers, treffen Satire-Songs ungebremst auf Puppencomedy und Frauenkabarett (24. März).

Altmeister Venske auf Abschiedstour

Wenn die fünf Mannen von HISS die klag-Bühne entern, ist saftiger Polka-Rock 'n' Roll angesagt (7. April). Mit Philip Simon erklärt ein Holländer und Wahl-Ruhrpottler die Welt von einem fiktiven "Meisenhorst" aus, "ernst und hintersinnig, originell und immer lustig" (12. April). Als "Die letzten ihrer Art" zelebrieren Gankino Circus ein kabarettistisches Spektakel, das den Wahnsinn hinter der fränkischen Dorfidylle aufblitzen lässt (13. April). Die Vier von Tonträger lassen bundesweit aufhorchen mit Super-Laune-Rock 'n' Roll, skurrilen Geschichten und wortwitzigen deutschen Texten (14. April). Beim biografischen Crossover von Jung-Kabarettist Maxi Schafroth wird das Publikum der "Faszination Bayerns" erliegen (19. April). Seinen ironischen Alltagsgeschichten verdankt der ehemalige "Deutschlehrer mit griechischem Integrationshintergrund", Nektarios Vlachopoulos, Slampoet und aktueller baden-württembergischer Kleinkunstpreisträger, seinen stetig wachsenden Bekanntheitsgrad (20. April). Altmeister Henning Venske, einer der großen Protagonisten des politischen Kabaretts in Deutschland, indes ist auf Abschiedstour. Seine berüchtigte streitbare Wortgewandtheit stellt er auch mit 78 Jahren noch unter Beweis (21. April). Den Mai läutet die Sängerin und Schauspielerin Anna Krämer ein, die ihre Lebenslieder in poetische Bilder kleidet (3. Mai). Dagegen kreist das Programm-Update "Irgendwas isch emmer" des schwäbischen Komiker-Duos Ernst und Heinrich um bekannte Alltagsphänomene (4. Mai).

Jene hebelt La Signora alias Carmela de Feo mit ihrem Akkordeon einschließlich geballter Bühnenpräsenz einen Tag später ohne Wenn und Aber aus (5. Mai). Den krönenden Abschluss auf einer ihrer Stammbühnen bildet "der badische Doppelweck" Gunzi Heil und Harald Hurst mit einem literarisch-musikalischen Mega-Eventle (11. Mai).

www.klag-kleinkunst.de www.kulturrausch-gaggenau.de

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