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Mit blauem Auge davongekommen
An diesem Vogelhaus am Murgufer in Ottenau sammelt sich das Treibgut beim Hochwasser.  Foto: Peter Olwitz
11.01.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Mit einem blauen Auge ist die Stadt Gaggenau nach Einschätzung der Stadtverwaltung beim jüngsten Hochwasserereignis davongekommen. Aufgrund des ohnehin schon niederschlagreichen Winters waren die Böden bereits ziemlich gesättigt. Starkregen und gleichzeitige Schneeschmelze führten dann dazu, dass die Gewässerpegel stiegen.

Problematisch sei, so resümiert die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung, weniger der Pegel in den Bächen und der Murg gewesen, als vielmehr der Rückstau in Privathäusern. Eine Auswertung der Niederschlagsereignisse/Murg- Hochwasser der vergangen Tage habe gezeigt, dass es in einigen Stadtteilen - insbesondere in Ottenau links der Murg - zu Rückstau in der Hausentwässerung gekommen ist. Es erfolgte jedoch ein regulärer Kanalbetrieb mit einem Kanaleinstau im Normalbereich, so die Stadt.

Dennoch wurden einige Keller überflutet. Für die betroffenen Grundstückseigentümer bestehe deshalb dringender Handlungsbedarf, erklärt die Tiefbauabteilung.

Laut europäischer Entwässerungsnorm und der Abwassersatzung der Stadt Gaggenau obliege es dem jeweiligen Grundstückseigentümer, sich gegen Wasserrückstau im Kanalnetz zu schützen. Die Tiefbauexperten empfehlen daher insbesondere jenen Grundstückseigentümern, die unter dem Einstau zu leiden hatten, sich gegen einen weiteren möglichen Rückstau vor der eigenen Hausentwässerungsanlage umgehend zu schützen. Das kann über den Einbau von Hebeanlagen geschehen oder durch Rückstausicherungen erfolgen. Es wird geraten, sich mit den entsprechenden Fachbetrieben für Sanitäranlagen in Verbindung zu setzen.

Dieses könne jedoch nur ein Schutz gegen "normale" Regenereignisse sicherstellen. Bei extremem Starkregen seien sowohl die Kanalnetze als auch das Gewässernetz nicht in der Lage, schadlos alle Wassermassen ableiten zu können, verweist die Stadtverwaltung darauf, dass sich nicht jedes Unwetterereignis abwenden lässt.

"Burglind" und Hochwasser sorgten bei den Feuerwehren für einsatzreiche Stunden. Oberbürgermeister Christof Florus und Bürgermeister Michael Pfeiffer bedanken sich namens der Stadtverwaltung bei allen Feuerwehrangehörigen, die sich über die Tage, an denen viele feierten, für ihre Mitmenschen eingesetzt, Keller leer gepumpt und umgestürzte Bäume beseitigt sowie andere Hilfeleistungen erbracht haben.

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