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Florus: "Wir werden das vitale Zentrum"
Viele Hände schütteln müssen Oberbürgermeister Christof Florus und seine Ehefrau Jeanette beim Neujahrsempfang in der Jahnhalle. Foto: Mandic
12.01.2018 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Gaggenau - Für einen Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre, aber auch für einen Ausblick nutzte Oberbürgermeister Christof Florus gestern Abend den Neujahrsempfang in der Jahnhalle. "Nach zehn Jahren kann ich sicherlich mit Recht sagen, dass sich Gaggenau stark verändert hat", meinte das Stadtoberhaupt.

Florus sprach unter anderem den Wohnungsbau, den Ausbau von Gewerbegebieten, den Abschluss des bisherigen Verkehrskonzepts mit der Rotherma-Querspange, die Erweiterungen bei Kindergärten und Schulen sowie in der Altenpflege, den Hochwasserschutz, den Lärmschutz an der B462 oder das Bäder-Konzept an. Die Folge: Gaggenau sei eine starke Stadt mit deutlich steigenden Bevölkerungszahlen und einer guten Zukunft. "Doch auszuruhen wäre der falsche Weg", unterstrich Florus vor den vielen Gästen des Neujahrsempfangs, zu denen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kindergärten und Schulen sowie Vereinen zählten.

Man müsse sich noch mehr Gedanken zur weiteren Umsetzung von geplanten und neuen Maßnahmen machen. Mit dem Leitbild "Gaggenau, die Stadt an der Murg, die als vitales Zentrum die Menschen und die Industrie mit der Region verbindet und das aktive Miteinander aller durch eigene Wege forciert" werde die Stadt die Handlungsfelder bearbeiten und weiterentwickeln. Fünf Handlungsfelder habe man sich vorgenommen, so Florus: Wirtschaft und Wohnen; Mobilität; Umwelt und Klimaschutz; Eine moderne Verwaltung; Die familienfreundliche Stadt. Beispiel Wohnpolitik: Gaggenau sorge für eine bedarfsorientierte, flächenschonende und für alle Generationen durchdachte Wohnpolitik, betonte der Schultes. Dafür werde nach seinen Worten gesorgt, "indem wir attraktive Wohnstandorte (Baugebiete) schaffen, unser Leerstandsmanagement optimieren, unsere Innenstadt weiterentwickeln, neue Baugebiete schaffen (FNP) und neue Flächen im Innenbereich durch Verdichtung schaffen".

Beim Stichwort "Mobilitätskonzept" sprach Florus Bereiche an wie das Verkehrsnetz weiter optimieren, an Lärmreduzierung arbeiten, für barrierearme Gehwege, Plätze und Zugänge sorgen und die Aufenthaltsqualität verbessern. Außerdem wolle Gaggenau eine fahrradfreundliche Stadt werden, die Nutzer der Elektromobilität unterstützen "und die öffentliche Mobilität durch einen attraktiven, bedarfsgerechten ÖPNV und neue Ansätze verbessern".

Gaggenau sei eine grüne Stadt mit hoher Lebensqualität. Bei allen Baumaßnahmen sorge die Stadt "für qualitativen Ausgleich unserer Grünflächen". Florus weiter: "Als zukunftsorientierte Organisation erledigen wir die an uns gestellten Aufgaben engagiert, zuverlässig und professionell." So würden Anfragen und Anliegen "umgehend und zeitnah" bearbeitet. Verwaltungsprozesse würden stetig verbessert, dauerhaft leistungsfähiges Personal gewonnen, gefördert und erhalten. Zudem sei Gaggenau "die familienfreundliche Stadt für alle Generationen".

Für alle Handlungsfelder würden gemeinsam Bürgerschaft, Experten, Verwaltung und Gemeinderat Ziele festlegen, Strategien erarbeiten und die daraus entwickelten Maßnahmen Stück für Stück umsetzen. Florus zuversichtlich: "Wir werden das vitale Zentrum werden, das die Menschen und die Industrie mit der Region verbindet."

Für den passenden musikalischen Rahmen des Neujahrsempfangs sorgte das Kammerorchester der Schule für Musik und darstellende Kunst. Unter der Leitung von Oliver Grote führte das Orchester Stücke von Jermiah Clarke, Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Friedrich Händel auf.

Für die Häppchen beim anschließenden Stehempfang sorgten Mitarbeiter der Gaggenauer Altenhilfe. Und auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren im Einsatz.

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