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Immer noch "hungrig"
Immer noch 'hungrig'
16.01.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Karl-Heinz Glasstetter und Michael Selmayr führen die Freiwillige

Feuerwehr Gaggenau, Abteilung Freiolsheim, schon seit Jahrzehnten. Sie wurden einmal mehr einstimmig in ihren Ämtern bestätigt, als die diesjährige Abteilungsversammlung am Freitagabend auf dem Programm stand.

Mit einer Allegorie eröffnete Abteilungskommandant Karl-Heinz Glasstetter seinen Vortrag. Er brachte zum Ausdruck, dass nicht alles, das man im Jahr 2017 vorgehabt hatte, auch in der geplanten Reihenfolge umgesetzt werden konnte.

"Nicht alle Dinge lassen sich im weiteren Zeitverlauf genau so günstig erledigen wie zuvor", wies er auf die nach Feuerwehrvorschrift verpflichtenden Umbauvorhaben in der Fahrzeughalle hin, in denen es aktuell wenig Fortschritt in der Planungsphase gibt. Er resümierte, dass es auch in diesen anstrengenden Phasen essenziell sei "hungrig zu bleiben", mit den Veränderungen der Zeit zu gehen und sich aktiv einzubringen.

Die Zusammenarbeit im Ort zwischen den Vereinen sei einzigartig gut und so können auch größere Feste und Aktionen ohne Problem selbst in dem kleinen Freiolsheim gestemmt werden.

Schriftführer Sebastian Wölfle fasste in seinem Bericht das vergangene Jahr zusammen und zeigte begleitend Bilder an der Leinwand zu den einzelnen Events. Kassierer Klaus Braun konnte einen Überschuss im Wirtschaftsjahr bekanntgeben.

Der stellvertretende Abteilungskommandant Michael Selmayr führte die im vergangenen Jahr absolvierten Ausbildungen der Mannschaft auf. Er zeigte sich erfreut, dass die Zusammenarbeit intern sowie mit den benachbarten Wehren hervorragend funktioniere. Man werde diese Kooperationen weiter ausbauen, kündigte Selmayr an.

Jugendgruppenleiter Timo Büchel erläuterte die vielseitige Mischung in der Jugendprobe aus Spaß, Spiel und feuerwehrtechnischer Ausbildung und zeigte sich erfreut, dass durch Neuzugänge die Gruppenstärke wieder auf neun Jugendliche, darunter drei Mädchen, angewachsen ist. "Teambildung und Grundlagen der feuerwehrtechnischen Ausbildung" waren die diesjährigen Schwerpunkte aufgrund der Neuzugänge.

Gerd Pfrommer als Vertreter des Oberbürgermeisters hob hervor, dass Freiolsheim, anteilig auf die Zahl an Einwohner gerechnet, mit 31 aktiven Angehörigen ein schlagkräftiger und dazu gut ausgebildeter Standort sei. Die starke Jugendgruppe runde das äußerst positive Bild ab.

Ein sicheres "Ruhekissen"

Ortsvorsteher Ferdinand Schröder stellte ebenfalls fest, dass neben den Aktiven eine starke Jugend vorhanden sei und dass auch die Alterskameraden sich einbringen. Die Feuerwehr sei das "Ruhekissen" eines jeden - "und gäbe es sie nicht, würden wir sicher nicht so ruhig schlafen können", führte der Ortsvorsteher aus.

Stadtkommandant Dieter Spannangel konnte sich den Dankesworten nur anschließen. Er gab zu verstehen, wie wichtig die Feuerwehr auch in den Augen des Oberbürgermeisters sei, was sich erst vor kurzem durch das Hochwasser an der Murg bestätigt habe. Für 2018 sind die Ersatzbeschaffung des in die Jahre gekommenen Mannschaftstransportwagens und die Umstrukturierung der Fahrzeughalle in der Budgetierung eingeplant, so Spannagel.

Die Abteilung bittet Spannagel in dieser Runde auch darum, neue Führungskräfte ausbilden lassen zu können. Spannagel versicherte, dass er versuchen werde, auch dieser Bitte nachzukommen.

Er freute sich über die Stimmung in der Abteilung und auch zu den Schnittstellen im Ort, die wie gewohnt "auf dem Berg" immer gut sei, so Spannagel.

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