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Meilenstein auf einem Weg des Neuanfangs
22.01.2018 - 00:00 Uhr
Von Thomas Senger

Gaggenau - Es gibt einen untrüglichen Gradmesser für die Stimmung einer Fremdensitzung der Grokage: Das gemeinsame Singen und Klatschen der meistens jungen Aktiven im Foyer der Jahnhalle unmittelbar nach dem Ausmarsch am Ende. Der Geigerzähler schnellte am Samstagabend auf ausgelassen, sobald Daniel Paulusch und Peter Huck den ersten Ton anstimmten. Und das zurecht. Denn zu Ende gegangen war eine Sitzung, die sich als Meilenstein auf einem Weg des Neuanfangs erwiesen hatte.

"Welt der Wunder" hieß das Motto in diesem Jahr. Nach dem Prolog von Nicole Merkel-Leppert mit dem "wunder"-vollen Schlager von Katja Ebstein nahm das Programm Fahrt auf. Zu den Konstanten gehört der Fanfarenzug, der sich auch im weiteren Verlauf als vielseitiger Garant für Stimmung erwies.

Wer sich über den "doppelten Paco" wunderte, der wurde umgehend von Peter Mann und Francisco Palma Diaz humorvoll-versiert in närrische Stimmung versetzt. Letzterer durfte die insgesamt drei Abende getrost als Erfolg auch für sich verbuchen. Denn sowohl er als auch das gesamte Ensemble absolvierten eine Premiere: "Paco" führte durch das Geschehen nicht vom Elferrats-Platz aus, sondern bewährte sich als eloquenter Moderator, der überdies noch in einem eigenen Beitrag als Dipl.-Ing. aus Andalusien sich als leichthändiger Meister des Satire-Floretts erwies.

Einen Riesenapplaus, den hatte sich gleichfalls das Kinderballett verdient. Den zwei Dutzend bezaubernden morgenländischen Prinzessinnen und den zwei Prinzen flogen die Herzen zu. Dämonischer Kontrast dazu waren im Anschluss die Uhus "im Licht der Nacht".

Waren das nun alternative Fakten? Einen Kern Wahrheit hatten sie nicht selten, die vielen Nachrichten der "Gaggoschau" von Moderatorin Isabel Ebi. Ein "Auauau" war den Fake-News über den neuen Ehrennamen für "Türken-Michel" Pfeiffer gewiss.

Musik nimmt einen breiten Raum ein in der Jahnhalle, und der Schlosswinkel-Express erwies sich unter anderem bei der musikalischen Weltreise wiederum als versierte Sitzungskapelle. Wer wirklich König von Mallorca ist, das machte Luca Maisch seinem Pop-Opa Gerd Pfrommer klar. Viel Beifall gab es auch für den Elfentanz der jungen Showmarschgruppe, die ebenso wie nach der Pause das Marschballett sportlich und tänzerisch ein überzeugendes Zeugnis von der ambitionierten Arbeit ihrer Betreuerinnen ablegte.

Ganz schön einhorny waren Steven Herzenstiel, Daniel Paulusch und David Pfrommer beim Junggesellenabschied auf der Reeperbahn. Bei "Olivia Jones" (Adrian Bonert) kamen sie da aber gerade an die (oder den?) Richtige(n). Die alles andere als biederen "Hausfrauen" der Mixx Pikkels mussten sich in Sachen Sex-Appeal bestimmt nicht hinter ihrer pinkfarbenen Schürze verbergen - und taten es auch nicht.

Worüber sich die Saubergspatzen wunderten - von "Alcatraz" in Ottenau bis zu grassierenden Handy-Sucht, das war auch in diesem Jahr einer der tragenden Beiträge des Programms.

Nach ihrer Premiere 2017 hatte Café Oriental erneut die Ehre, mit 50er-Schlagern und Gaggenauer Texten den zweiten Teil zu eröffnen. Zwei Zugaben forderte das Publikum, die Band ließ sich nicht lange bitten. Die Gaggo-Clowns erschufen ein kunterbuntes Wimmelbild ausgelassener Fröhlichkeit.

Mit vollem Körpereinsatz zeigten Sabine Hager, Peter Mann, Gerd Pfrommer und Gerlinde Stolle, wie im Rathaus die Beziehung zur neuen italienischen Partnerstadt mit Leben erfüllt werden kann. Zum Glück konnte da der mitgereiste Papst den italienischen Freunden Kirchenasyl gewähren: Er hatte kurzerhand die Rotenfelser evangelische Johanneskirche gekauft.

Als anmutige Eiskristalle brachten die TNT-Damen des TBG zauberhafte Winterstimmung nach Gaggenau. Auch die wackeren Mägas hatten sich für ihren Schneewittchen-Tanz ihren Beifall verdient, hatten sie doch im Vorfeld den einen oder anderen Ausfall zu verzeichnen

Jürgen Schäfer ist auch ohne Eugen eine Säule der Grokage-Sitzungen. Sein Solo-Auftritt, denn Kumpel Eugen liegt mit seiner neuen italienischen Freundin - "Angina" - im Bett, war ein Höhepunkt. Passend zum Motto der Show beschlossen die "Wonderwomen" der Showtanzgruppe einen Abend, der gut getimt nach vier Stunden Programm zu Ende ging.

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