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Rockertstrolche wachsen auf über 100 an
Architektin Elke Bräuer erklärt Bürgermeister Julian Christ und Kindergartenleiterin Katja Gerstner-Merkel (von links) die letzten Schritte im Ausbau der Kita Rockertstrolche. Foto: Juch
24.01.2018 - 00:00 Uhr
Von Stephan Juch

Gernsbach - Das nennt man ein rasantes Wachstum: In den vergangenen fünf Jahren ist die Anzahl der betreuten Kinder in der Kindertagesstätte Rockertstrolche in Hilpertsau von 40 auf aktuell 93 angestiegen. Voraussichtlich ab März werden es sogar bis zu 120 Kinder sein, um die sich dort werktäglich gekümmert wird. Der Ausbau des Horts für die Ganztagsbetreuung von Schulkindern, die dann in die neu gestalteten Räumlichkeiten im zweiten Obergeschoss umziehen, steht kurz vor dem Abschluss.

"Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, sehe ich es als große Chance und als Pflicht der Stadt an, entsprechende Angebote auszubauen", erklärte Bürgermeister Julian Christ gestern beim Vor-Ort-Termin. Von Elke Bräuer, der begleitenden Architektin der Stadtverwaltung, ließ er sich zusammen mit Kindergartenleiterin Katja Gerstner-Merkel über den Baufortschritt informieren. Was er zu sehen bekam, überzeugte den Schultes: Immerhin investiert die Stadt für den Umbau, die Möblierung und die Gestaltung der Außenanlage 250000 Euro. Die eingestellten Mittel reichen aus, informierte die Verwaltung.

Die Entscheidung, die zuvor vermietete Dachgeschosswohnung künftig für die Kindertagesstätte zu nutzen, fiel 2016 gemeinsam mit dem Beschluss, aufgrund der steigenden Anmeldezahlen die Kita Hilpertsau ab Januar 2017 um eine weitere halbe Ganztagsgruppe im Kindergartenalter aufzustocken (wir berichteten). Dadurch ergab sich die Notwendigkeit, für den Hort neue Räumlichkeiten zu finden. Die Hortkinder werden werktäglich von 7 bis 8.30 Uhr und nach Schulschluss betreut.

Die Wohnung wurde zum Frühjahr 2017 frei. Die erforderliche Nutzungsänderung wurde nach Abstimmung mit den Fachbehörden (Brandschutz, Denkmalbehörde) am 3. Juli 2017 genehmigt. Seither laufen die Bauarbeiten. Unter anderem wurden die Wand- und Bodenbeläge erneuert, die sanitären Einrichtungen angepasst, die Fenster überarbeitet, Teile abgebrochen und Türöffnungen hergestellt. Zur Erfüllung der Brandschutzauflagen wurde bereits eine Brandschutztür zum Dachgeschoss installiert; es folgt noch ein zweiter baulicher Rettungsweg in Form einer Außentreppe aus Stahl, zu der es auch einen Zugang vom ersten Obergeschoss aus geben wird, erklärte Elke Bräuer im BT-Gespräch.

Im Außenbereich der Kindertagesstätte Hilpertsau hat sich ebenfalls schon viel getan und weitere Maßnahmen stehen bevor: Der neue Bereich ist zu den Bahngleisen hin mit einem Zaun ausgestattet worden, ein spezielles Spielgerät für Schulkinder bestellt; der alte Bereich bekommt eine neue Sandlandschaft, für die am Montag ein Baum gefällt werden musste. Des Weiteren ist vorgesehen, eine der beiden Garagen neben dem Gebäude Bahnhofstraße 9 zu entfernen, um mehr Hoffläche zu schaffen; aus der anderen soll eine Werkstatt gemacht werden, informierte Bräuer weiter.

Gut entwickelt habe sich bei den Rockertstrolchen das Mittagsessensangebot. "Aktuell haben wir 68 warmessende Kinder", verdeutlichte Gerstner-Merkel die Akzeptanz der gelieferten Mahlzeiten. Zuguter Letzt ist die Kindertagesstätte ein kleiner Job-Motor in der Stadt: Waren 2013 gerade mal vier Erzieherinnen in der Einrichtung beschäftigt, sind es derer derzeit 17 (davon sieben Ganztagskräfte). Die werden auch gebraucht, um die bald bis zu 120 Kinder (100 Kindergartenkinder und 20 Schulkinder im Hort) zu betreuen.

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