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Kritik ist ein Werkzeug, um damit zu arbeiten
Die neue Bermersbacher Ortsvorsteherin Claudia Mutschler.  Foto: pr
31.01.2018 - 00:00 Uhr
Forbach - Claudia Mutschler (CDU) ist die neue Ortsvorsteherin in Bermersbach. Heute Abend wird sie bei der öffentlichen Ortschaftsratssitzung vereidigt. BT-Redakteur Markus Mack befragte sie zu ihrem neuen Amt und den Ideen für das Bergdorf.

Interview

BT: Frau Mutschler, nach der Kommunalwahl 2014 hat es für den Posten des Ortsvorstehers nicht gereicht, Hans-Jörg Wiederrecht (Freie Wähler) erhielt damals das Vertrauen. Im zweiten Anlauf hat es jetzt geklappt. Wo sehen Sie Ihre Stärken für das Amt?

Claudia Mutschler: Ich bin ein Mensch, der gerne lernt, dazulernt und sich in Interaktionen den unterschiedlichen Aufgaben nähert, um dann bei der Umsetzung durch ständigen Soll-Ist-Abgleich ein möglichst optimales Ergebnis zu erreichen.

So sehe ich Kritik nicht negativ, sondern als Werkzeug, mit dem ich arbeiten kann. Das sind zum Teil auch Erfahrungen, die ich aus meiner Autorentätigkeit gewonnen habe. Dass ich eine gute Zuhörerin bin, wird mir sicherlich sehr behilflich sein.

BT: Was werden die Schwerpunkte Ihrer Arbeit?

Mutschler: Bis zur nächsten Wahl 2019 ist nicht mehr viel Zeit. Ich muss mir mit den Augen der Ortsvorsteherin zunächst einen Überblick verschaffen. Mein Hauptschwerpunkt soll erst einmal sein, ein offenes Ohr für die Belange der Bermersbacher zu haben, weil ich dies dann mit in die zukünftigen Planungen nehmen kann. Im Ortschaftsrat wurden gemeinsam bereits viele Belange erarbeitet, die es umzusetzen gilt, beispielsweise die Um- und Neugestaltung verschiedener Plätze im Ort.

BT: Was ist dringend in Bermersbach erforderlich?

Mutschler: Dringend notwendig ist eine Wirtschaft, ein Café oder ein Gasthaus. Da mache ich mir schon seit längerem Gedanken, es gibt viele Ansätze in den unterschiedlichsten Richtungen. Dies ist allerdings ein Unterfangen, das sich nicht so schnell umsetzen lässt und viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

BT: Wo sehen sie die Vorzüge des Bergdorfs?

Mutschler: Die sehe ich ganz einfach in seiner Lage und den Menschen, die hier leben. Oft haben wir Sonnenschein, während im Tal Nebel liegt. Herrliche Wanderwege und vor allem die Ruhe, die hier oben herrscht, laden zum Entspannen ein. Das ist auch im Umgang der Menschen miteinander zu spüren. Im Grunde ein Paradies für Urlauber.

BT: Das Votum von Ortschafts- und Gemeinderat war einstimmig. Gibt das Auftrieb für die bevorstehenden Aufgaben?

Mutschler: Auf jeden Fall. Es gibt mir ein Gefühl von Sicherheit. Einige kamen auf mich zu und boten mir Unterstützung an. Gerade wenn ich Fragen bezüglich örtlicher Begebenheiten habe, werde ich dies sicherlich gerne annehmen.

BT: Was steht als nächstes Thema an, das umgesetzt werden soll?

Mutschler: Das ist gerade jetzt schwierig zu sagen, da ich mir erst einmal einen Überblick verschaffen will, ob Prioritäten angepasst werden müssen oder neue Dringlichkeiten anliegen. Dadurch, dass wir wieder einen "Tag für Bermersbach" planen, besteht die Möglichkeit, mehrere Dinge umzusetzen. Hierzu sammeln wir zurzeit in den Ortschaftsratssitzungen Vorschläge und klären dann gemeinsam, was an dem Aktionstag dann auch umsetzbar ist.

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