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Ausbaupläne drastisch reduziert
Nach wie vor ist beim Rudolf-Fettweis-Werk in Forbach ein neuer unterirdischer Kavernenspeicher geplant.  Foto: Daniel Maier-Gerber
01.02.2018 - 00:00 Uhr
Forbach (red) - Die EnBW nimmt zumindest vorläufig Abstand von einem wesentlichen Aspekt beim Ausbau des Rudolf-Fettweis-Werks: Die Überlegungen zum Bau einer neuen Oberstufe mit Speicherbecken oberhalb der Schwarzenbachtalsperre beim Seekopf werden "zunächst zurückgestellt", teilte das Unternehmen gestern mit. Die Planungen zur Errichtung einer neuen Unterstufe im Tal würden hingegen vorangetrieben.

Aber: "Eine abschließende Investitionsentscheidung für die neue Unterstufe kann erst auf Basis eines vorliegenden positiven Planfeststellungsbeschlusses und Prüfung der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen getroffen werden", wird Projektleiter Ulrich Gommel zitiert.

"Die EnBW treibt ihre Planungen zum Ausbau des Rudolf-Fettweis-Werks zu einem Pumpspeicherkraftwerk voran", meldete das Unternehmen gestern Nachmittag: "Mit dem heute beim Regierungspräsidium Karlsruhe zur Vollständigkeitsprüfung eingereichten Zulassungsantrag zur Errichtung einer neuen Unterstufe ist nun der nächste wichtige Meilenstein im Rahmen der Projektentwicklung erreicht."

Es geht um die Zukunft des Standorts

Das Vorhaben (rund 130 Millionen Euro) sei von grundlegender Bedeutung für die Sicherung des Kraftwerkstandorts: "Aufgrund ihrer großen Bedeutung für die Systemstabilität und Versorgungssicherheit leisten Speichertechnologien einen wichtigen Beitrag für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende." Mit dem Ausbau der Unterstufe solle das Speicherpotenzial des Standorts und damit die energiewirtschaftliche Nutzbarkeit des Wasserkraftwerks erhöht werden: "Nur so können wir den Standort auch langfristig sichern." Für die neue Unterstufe im Tal soll das bestehende Ausgleichsbecken in Forbach als Unterbecken genutzt und um einen neuen unterirdischen Kavernenspeicher im angrenzenden Berg erweitert werden. Die Schwarzenbachtalsperre dient weiterhin als Oberbecken. Die komplette Kraftwerkstechnik wird in einer Kraftwerkskaverne im Berg untergebracht.

Das Rudolf-Fettweis-Werk, das momentan hauptsächlich ein Laufwasser- und Speicherkraftwerk ist, werde damit künftig auch als reines Pumpspeicherkraftwerk arbeiten können.

Dadurch könne es einen weiteren wichtigen Beitrag dazu leisten, "die Stabilität des gesamten Energiesystems, insbesondere bei weiter steigenden Stromeinspeisungen aus fluktuierenden erneuerbaren Energien, zu verbessern".

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