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Schleichend schlechteres Parkverhalten
Eng geht es im Begegnungsverkehr im Weisenbacher Altdorf zu. Falsch parkende Autos verschärfen die Situation zusätzlich. Mack
03.02.2018 - 00:00 Uhr
Weisenbach (mm) - Wenig Platz ist auf den Straßen und in den Gassen im Weisenbacher Altdorf. Der Begegnungsverkehr muss manchmal ganz schön "zirkeln", um aneinander vorbeizukommen. Wenn dann noch parkende Autos die Fahrbahn weiter einengen, kann es problematisch werden. CDU-Gemeinderat Steffen Miles hatte bei seiner Haushaltsrede auf die Problematik hingewiesen, "Schleichend schlechter geworden" sei die Situation in den zurückliegenden Jahren, bestätigt Weisenbachs Hauptamtsleiter Walter Wörner auf BT-Anfrage.

"Das Parkverhalten in den Straßen, Kreuzungen und Kurvenbereichen hat in den vergangenen Monaten Ausmaße angenommen, die aus unserer Sicht mit Blick auf die Verkehrssicherheit nicht mehr vertretbar sind", sagte Miles im Gemeinderat. Für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge könnte dieses unsachgemäße Verhalten für Behinderungen sorgen und wertvolle Zeit für die Menschenrettung verloren gehen, argumentierte der CDU-Gemeinderat.

Es müsse in diesem Jahr zu einer Vereinbarung mit der Stadt Gernsbach kommen, damit deren Gemeindevollzugsdienst in Weisenbach zum Einsatz schreite, lautet die Forderung der Christdemokraten.

Schon seit längerem sei man sich bei der Verwaltung der Problematik bewusst, erläuterte Wörner. Die Frage stelle sich, wie man diese auch von verwaltungstechnischer Seite löse. Überlegungen gebe es, auf Basis der Verwaltungsgemeinschaft mit Gernsbach auf den dortigen Vollzugsdienst zuzugreifen, so dass dieser stundenweise nach Weisenbach komme. Oder das Thema sei bei der GKM, der Gesellschaft für kommunale Zusammenarbeit Murgtal, zu verorten. "Ohne Kontrollen wird es nicht besser", darüber ist sich der Hauptamtsleiter im Klaren. Zunehmend in den Abendstunden werden die parkenden Fahrzeuge, vornehmlich im Altdorf, zum Problem. Auch für Fußgänger bleibe wenig Platz, selbst entlang der Bundesstraße würde verbotenerweise geparkt. Mit der Sanierung der Weinbergstraße habe die Parksituation nichts zu tun, als Ausgleich stehe das Hirsch-Areal zur Verfügung. In den Neubaugebieten, beispielsweise im "Birket", stelle sich die Problematik nicht, dort sei genügend Platz.

Problematisch sei die Parksituation auch für den Winterdienst, der breite Räumschild brauche eben Platz. Auch seitens der Feuerwehr sei es zu Klagen gekommen, ergänzte Wörner. Selbst der Weg der Wendelinus-Prozession war durch Falschparker beeinträchtigt, nannte er ein weiteres Beispiel. Mehrfach sei auf die Situation seitens der Verwaltung hingewiesen worden, die Appelle hätten allerdings nicht gefruchtet. Lösungsansätze gebe es, aber die seien noch nicht realisiert.

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