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Mit Paraffin gegen die Feuchtigkeit
Gute Erfahrungen hat man in Weisenbach mit dem Verwenden von Paraffin zur Feuchtigkeitssperre gemacht.  Foto: av / Mack
20.02.2018 - 00:00 Uhr
Weisenbach (mm) - Der nächste Sanierungsabschnitt des Weisenbacher Rathauses ist das Hauptthema der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 22. Februar, 19 Uhr, im Rathaus. Nachdem im vergangenen Jahr die Sanierung des ehemaligen Grundbuchamts durchgeführt wurde, hatte sich herausgestellt, dass die Wände im Erdgeschoss des Rathauses feucht und schimmlig waren.

Daraufhin wurde eine Feuchtigkeitsmessung des Erdgeschosses sowie des Kellers durchgeführt. Ergebnis: Die Kellerwände des Rathaus sind bis unter die Decke und die Wände des Erdgeschosses bis zu einer Höhe von 1,60 Meter von Feuchtigkeit und Schimmel befallen, heißt es in den Ratsunterlagen. Ursache ist, dass das Rathaus nicht komplett unterkellert ist und die unterkellerten Bereiche keine Bodenplatte besitzen und somit die Außenwände direkt auf dem feuchten Lehmboden stehen. Um nicht noch weitere Schäden am Rathausgebäude zu riskieren, entschloss man sich im vergangenen Jahr, das Rathaus ordnungsgemäß zu sanieren.

Daraufhin wurde in einer Eilentscheidung die Firma Isotec aus Hohberg beauftragt, in einem ersten Bauabschnitt die kompletten Innen- und Außenwände des Erdgeschosses zur Bergseite hin zu sanieren. Der Keller des Rathauses soll hierbei als Naturkeller beibehalten und nicht saniert werden, da dies nur mit einem sehr hohen Aufwand und enormen Kosten verbunden wäre. Die Fachfirma arbeitet seit vielen Jahren mit einem speziellen Paraffinverfahren und hat sich auf das Trockenlegen von älteren Gebäuden spezialisiert. Dabei ist laut Ratsunterlagen die Verwendung von Paraffin nicht nur sehr langlebig, sondern auch umweltschonend und gesundheitsverträglich. Auch mit der Bauausführung der Firma im vergangenen Jahr war die Gemeinde sehr zufrieden.

2018 soll in einem zweiten Bauabschnitt auch die zur Murg hingewandte Seite saniert werden. Zur Vorbereitung des Haushaltsplanes 2018 hat die Firma Isotec bereits eine Kostenberechnung abgegeben. Diese orientiert sich an den Erkenntnissen über den Sanierungsaufwand vom Vorjahr und beläuft sich auf einen Betrag von rund 87500 Euro.

Im Haushaltsplan 2018 sind insgesamt Mittel in Höhe von 167000 Euro bereitgestellt. Ein Antrag auf einen Zuschuss aus dem Ausgleichsstock ist gestellt. Die Maßnahme wird darüber hinaus aus dem Landessanierungsprogramm bezuschusst. Die Zuschüsse betragen voraussichtlich insgesamt 101000 Euro. Der Gemeinderat soll die Vergabe der Arbeiten beschließen.

Weitere Tagesordnungspunkte sind die Teilnahme an der Bündelausschreibung für kommunalen Gasbedarf sowie der Beitritt zu einem neuen kommunalen IT-Zweckverband für eine zukunftsorientierte Informationstechnik und die Verbesserung der bürgerfreundlichen digitalisierten Verwaltung. Bürgerfragestunde, Bekanntgaben, Informationen und Anfragen der Gemeinderäte ergänzen die Tagesordnung.

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