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Sehr zufrieden mit der Musikschule
Ein Garant für musikalische Qualität ist das große Orchester der Musikschule Gaggenau, hier beim Dreikönigskonzert in der Jahnhalle.  Foto: av/Mandic
21.02.2018 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Gaggenau - "Der Zuschuss für 2016 ist von der Musikschule nicht voll ausgeschöpft worden", berichtete Kämmerer Andreas Merkel am Montag dem Gaggenauer Gemeinderat. Die Kommunalpolitiker befürworteten einstimmig den Wirtschafts- und Stellenplan für dieses Jahr - und lobten die Arbeit in der Einrichtung.

Veranschlagt worden war für 2016 ein Barzuschuss der Stadt an die Musikschule in Höhe von 260000 Euro. In Anspruch genommen worden sind nach dem Jahresabschluss etwas mehr als 226000 Euro. Hinzu kommt die Verrechnung der Personalkosten für eine Lehrkraft in Höhe von fast 67000 Euro. Auch für dieses Jahr wird ein Barzuschuss von maximal 260000 Euro gewährt sowie 70000 Euro für einen hauptamtlichen Lehrer. Merkel verwies darauf, dass die Stadt zudem weitere Leistungen für den städtischen Musikschulverein Gaggenau erbringe.

Laut Stellenplan gibt es an der Schule für Musik und darstellende Kunst Gaggenau 20 Lehrkräfte mit Honorarvertrag sowie 13 Lehrkräfte mit Festvertrag.

Oberbürgermeister Christof Florus lobte insbesondere das Engagement von Musikschulleiter Oliver Grote. Er sprach dabei unter anderem die "herausragenden Konzerte" an. Man habe Wachstum bei den Schülerzahlen, die Musikschule entwickele sich sehr gut.

Förderverein soll gegründet werden

Dr. Ellen Markert (CDU) verwies darauf, dass nur für hauptamtliche Kräfte Sozialabgaben bezahlt werden müssten, für Honorarkräfte dagegen nicht. Diese seien selbst dafür verantwortlich. "Nur mit Festangestellten ist das finanziell nicht zu stemmen", unterstrich Merkel. Das sei vor Jahren mit ein Grund für die Insolvenz der Musikschule gewesen. Gerlinde Stolle (SPD) hob positiv hervor, dass "dem Theaterbereich so langsam wieder Leben eingehaucht wird". Lobend erwähnte Markert, dass zwei Wochenendworkshops mit dem Theaterpädagogen, Regisseur und Schauspielcoach Martin Rheinschmidt aus Gernsbach angeboten werden. Außerdem sagte sie, dass in den nächsten Monaten ein Förderverein für die Musikschule gegründet werden soll.

Das "sehr gute Zusammenspiel zwischen Verwaltung und Musikschule" hob Susanne Rodenfels (SPD) hervor. Nach Meinung von Ferdinand Hurrle (FWG) gebe es von der Musikschule mehr Positives, als man gedacht habe. Alexander Haitz (FDP) bemerkte, dass die Qualität von Honorarkräften nicht schlechter sei als jene der Festangestellten. Er zeigte sich sehr zufrieden mit der Musikschule.

Außerdem nahmen die Kommunalpolitiker den Jahresabschluss 2016 der Musikschule zur Kenntnis. Die Betriebsleistung hatte ein Volumen von etwas mehr als 798000 Euro. Größter Einnahmeposten waren die Unterrichtsgebühren mit 404000 Euro (Ansatz: 395000 Euro).

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