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"Im vierten Quartal die erste Förderung"
Bürgermeister Markus Burger (links) mit fünf der sechs vom Gemeinderat bestellten Stiftungsräte der Bürgerstiftung Loffenau.  Foto: Metz
01.03.2018 - 00:00 Uhr
Von Hartmut Metz

Loffenau - Die sechs Mitglieder des Stiftungsrats neben dem Bürgermeister sind bestellt. 53150 Euro stehen der Bürgerstiftung Loffenau als Startkapital zur Verfügung. Ende April, Anfang Mai soll die konstituierende Sitzung stattfinden. "Im vierten Quartal könnte die erste Förderung erfolgen", blickte Rathauschef Markus Burger gestern auf den Zeitplan voraus.

Am Dienstagabend segnete der Loffenauer Gemeinderat einstimmig die sechs Mitglieder ab, die Burger als Stiftungsräte unterstützen sollen: Nicole Vollmer, Heideliese Mühlhäuser, Rahel Wieland, Achim Grimm, Heiko Mangler und Jochen Geiser wurden im Vorfeld von den drei Gemeinderatsfraktionen in enger Absprache vorgeschlagen, um Doppelungen bei den jeweils zwei Kandidaten jeder Partei zu vermeiden. Burger unterhielt sich bis Ende der Vorwoche mit allen potenziellen Stiftungsräten, ob sie sich das Engagement vorstellen können. Bis auf Vollmer verfolgten alle anderen Mitglieder der Bürgerstiftung ihre Wahl im Gemeinderat, mit der sie für vier Jahre inthronisiert sind.

Stiftungskapital beträgt 52000 Euro

In rund zwei Monaten soll sich das Septett erstmals treffen und Infomaterial und Förderleitlinien erstellen. Zudem will sich die Bürgerstiftung laut der Gemeinderatsvorlage "aktiv vermarkten", um weitere "Spenden und Zustiftungen einzuwerben". Bis dato gingen 1150 Euro an Spenden ein, berichtete Burger und erläuterte, "die stehen sofort zur Verfügung." Das Stiftungskapital in Höhe von 50000 Euro steigerte sich mittlerweile um weitere 2000 Euro durch eine Zustiftung. Gelder aus dem auf 52000 Euro gewachsenen Grundkapital dürfen jedoch nicht als Fördermittel eingesetzt werden. "Nur die Zinserträge sind zu verwenden", betonte Burger. Das Ortsoberhaupt weiß, dass damit derzeit nicht viel Staat zu machen ist. Steigen die Zinsen jedoch wieder, hat die Bürgerstiftung mehr Möglichkeiten, Vereine und Initiativen zu unterstützen.

Der Stiftungsrat mit dem Bürgermeister an der Spitze soll dem Gemeinderat - laut dessen Beschluss vom 23. Januar - "regelmäßig über die Arbeit und den Stand der Bürgerstiftung berichten".

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