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Ein Haus, das für Integration und Inklusion steht
Zimmermanns-Spruch: Das Lebenshilfe-Projekt Weinauer Straße 12 soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Foto: Juch
03.03.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj) - Der Teilhabeplan des Landkreises Rastatt stellt das Versorgungsangebot, die Bedarfslagen der Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung sowie die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen dar. Ein wesentlicher Bestandteil dessen sind die Außenwohngruppen der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal. Das neuste Projekt in diesem Segment entsteht derzeit in der Weinauer Straße in Gernsbach, wo gestern Richtfest gefeiert wurde.

"Es ist unser Ziel, mehr Teilhabe und Inklusion zu erreichen", betonte Jürgen Ernst in seinem Grußwort. Der Leiter des Sozialamts des Landkreises Rastatt verwies auf das "ambulante Verselbstständigungstraining", mit dem junge Menschen mit Behinderung in die Lage versetzt werden sollen, ein weitgehend eigenständiges und selbstverantwortetes Leben zu führen. Um dies gewährleisten zu können, brauche es entsprechende Wohnformen, wie man sie in Gernsbach gerade entwickele. "Es ist wichtig, dies mitten in unseren Städten und Gemeinden zu tun - nicht zentralisiert", betonte Ernst und würdigte das ambulante Wohnhaus in der Weinauer Straße als einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen des Teilhabeplans.

In dem Haus werden zukünftig elf Nutzer in zwei Dreier-WGs und in fünf Einzelwohnungen ein neues Zuhause finden. Ein Gemeinschaftsraum und ein Büro für den ambulanten Wohndienst werden das Wohnangebot ergänzen, ebenso eine Terrasse zur Murg. Das Gebäude wird von der Stiftung der Lebenshilfe errichtet und an die Lebenshilfe beziehungsweise die Murgtal-Werkstätten und Wohngemeinschaften vermietet. "Damit erreichen wir zwei Ziele: Die Verbesserung der Wohnversorgung für Menschen mit Behinderung zum einen; zum anderen erwirtschaftet die Stiftung dadurch Erträge, die wiederum dem Stiftungszweck entsprechend eingesetzt werden können", freute sich Hasso Schmidt-Schmiedebach. Der Vorsitzende der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal sei sich sicher, dass "die Integration bis zur Inklusion hier in der Weinauer Straße gelingen wird". Er rechne damit, das neue Wohnhaus noch 2018 in Betrieb nehmen zu können. Die künftigen Bewohner könnten es kaum erwarten.

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