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Der Mensch ist eben nicht die Krönung
Mit viel Liebe zum Detail haben die Langenbrander Frauen den Weltgebetstag vorbereitet und tragen an diesem traditionelle Kostüme aus Surinam. Vogt
05.03.2018 - 00:00 Uhr
Forbach (kv) - Weltweit beten christliche Frauen am Weltgebetstag gemeinsam und beziehen in ihre Andachten auch jedes Jahr ein Partnerland ein. In der Langenbrander Festhalle fand das diesjährige Treffen der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach statt, das so gut besucht war, dass zur Einführungsveranstaltung noch zusätzliche Tische und Stühle hereingetragen werden mussten.

Birgit Ruckenbrod von der Frauengemeinschaft Langenbrand, die die Organisation vor Ort übernommen hatte, freute sich sehr über den guten Zuspruch: Bevor am frühen Abend der gemeinsame Gottesdienst gefeiert wurde, hatten die Frauen Gelegenheit, sich in gemütlicher Runde auszutauschen und bei einem Bildervortrag das Land Surinam, die politische Situation und das Zusammenleben der Religionen kennenzulernen.

Dann übten die Frauen gemeinsam mit Lenchen Kneisch (Klavier) die Gottesdienst-Lieder ein, die zum Teil in Surinam komponiert worden waren. Ein großes Team aus der Seelsorgeeinheit hatte alles mit viel Liebe zum Detail vorbereitet. So trugen sie passende Kostüme und übernahmen die Rollen von surinamischen Frauen mit einheimischen, afrikanischen, chinesischen und niederländischen Wurzeln.

Pfarrerin Margarete Eger stellte die biblische Schöpfungsgeschichte in den Mittelpunkt ihrer Predigt: "Auch wenn sie für die meisten Menschen ins Reich der Märchen gehört, sollten wir wissen, dass die biblische Schöpfungsgeschichte nicht historisch oder wissenschaftlich korrekt berichten will, sondern unseren Glauben erklärt. Unser Gott ist ein Herrscher der ganzen Welt - und das war damals eine deutliche Abgrenzung zu den babylonischen Göttern." Der Mensch sei eben nicht die Krönung der Welt, sondern Gott sei das Höchste. "Die Erde ist eine Leihgabe. Wir sollten die Schöpfung bewahren. Wir stehen in der Verantwortung."

Pfarrerin Eger appellierte an die Frauen: "Wir sind auch verantwortlich für das, was außerhalb unseres Landes passiert. Deutschland ist Exportweltmeister - auch von Müll." Als Studentin hatte sie selbst in den Niederlanden in einer surinamischen Gemeinde gearbeitet und weiß deshalb um die Ausbeutung dieses paradiesischen Landes.

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