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Lobeshymne aufs klag - einstimmig
Am 9. März ab 20 Uhr im klag: Die 'Karlsruhe Salonoper' mit 'Cats on stage' und Unterhaltungsmusik von der komischen Oper bis Jazz, von Belcanto bis Schlager. Foto: Frank Hügle
06.03.2018 - 00:00 Uhr
Von Thomas Senger

Gaggenau - Die Stadt wird weitere vier Jahre für die klag-Bühne jährlich einen Zuschuss von 55000 Euro zahlen - zuzüglich der Mehrwertsteuer. Dies hat der Gemeinderat gestern Abend einstimmig gebilligt. Die Musik- und Kleinkunstbühne in der Luisenstraße sei eine Bereicherung für das kulturelle Leben und habe eine Ausstrahlung weit über die Stadt hinaus, so der einhellige Tenor in den Fraktionen und der Stadtverwaltung.

1989 hatte die Stadt die Bühne in ihre Trägerschaft übernommen. 2007 erfolgte eine Wiedereröffnung nach umfassender Sanierung. Bei der Suche nach Einsparmöglichkeiten im Zuge der Wirtschaftskrise stand 2011 die Schließung im Raum. Die Vereinbarung mit Jens Dietrich, dem Betreiber des Rantastic in Haueneberstein, habe den Weg in die Zukunft ermöglicht. Daran erinnerte Heidrun Haendle in ihrem Kurzvortrag. Die Leiterin das Amts für Kultur und Sport betonte, es sei ihr und Dietrich "eine gemeinsame Herzensangelegenheit", die Kooperation fortzusetzen. Dietrich bringe Professionalität in Sachen Veranstaltungen und auch Gastronomie mit. "Ich darf Ihnen versichern, dass sich diese Zusammenarbeit sehr gut entwickelt", sagte Haendle an die Stadträte gewandt. Auch die Zahl der Veranstaltungen sei bemerkenswert. "Die Künstler sprechen immer von einem Großstadttakt."

Auch in der Fraktionsrunde waren keine kritischen Stimmen zu hören. Einzig Alexander Haitz (FDP) gab zu bedenken, dass "manche Veranstaltung einen höheren Publikumszuspruch" verdient hätte, gleichwohl sei der städtische Zuschuss gerechtfertigt.

Für die CDU meinte Andreas Paul, der selbst als Pianist und Sänger aktiv ist: "Wir sind in Gaggenau stolz auf unser klag." Man sei froh, dass Jens Dietrich 2011 eingesprungen sei und das klag erhalten habe, "wir unterstützen die Verlängerung."

Gerd Pfrommer sagte für die SPD, dass die "positive Bilanz", die Heidrun Haendle gezogen habe, von seiner Fraktion mitgetragen werde. Das klag laufe sehr stabil und erfolgreich, man dürfe "auf diesen kleinen Kulturtempel stolz sein".

Ferdinand Hurrle (FWG) erinnerte an das Jahr 2011 und die Finanzprobleme damals: ,Wir hatten sehr viel Bauchweh", aber über die Region hinaus sei "diese kleine, tolle klag-Bühne" bekannt, das sei "super für Gaggenau".

Eric Peplau (Grüne) bezeichnete den städtischen Zuschuss als sehr sinnvolle Form der Kultursubvention: "Das klag gehört zu Gaggenau wie das Waldseebad."

OB Christof Florus schließlich bilanzierte, es sei "schön und wichtig, dass wir dieses Kleinod behalten." Ein "großes Dankeschön" sprach er Heidrun Haendle aus, sie sei "die Mutter der klag-Bühne". Das klag sei auf einem guten Weg, ebenso wie die Rantastic-Bühne, so Florus.


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