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Mungenast wird Bezirksvorsteher von Vaihingen
Oberbürgermeister Fritz Kuhn (rechts) gratuliert dem neuen Bezirksvorsteher von Vaihingen Kai Mungenast zu seiner Wahl.  Foto: Lichtgut/Piechowski
10.03.2018 - 00:00 Uhr
Forbach/Stuttgart (red) - Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend Kai Mungenast aus Forbach zum neuen Bezirksvorsteher von Stuttgart-Vaihingen gewählt. Der 33-jährige Mungenast erhielt 31 von 51 abgegebenen Stimmen. Es gab zwei Enthaltungen. Auf Mitbewerberin Nicole Groß entfielen 18 Stimmen. Mungenast folgt Wolfgang Meinhardt nach, der zum 31. Mai in den Ruhestand geht.

Vor dem Gemeinderat betonte Mungenast: "Ich möchte ansprechbar und gut sichtbar sein." Zentral für ihn sei ein guter Kontakt zu den Einwohnerinnen und Einwohnern, den Vereinen und Gewerbetreibenden. "Das Bezirksrathaus soll mit einer freundlichen und offenen Atmosphäre den Bürgern begegnen und eine zuverlässige Anlaufstelle sein."

Mit rund 45000 Einwohnern ist Vaihingen der zweitgrößte Bezirk der Landeshauptstadt. Dank der guten Anschlüsse an die öffentlichen Verkehrsmittel, an die überörtlichen Straßen, an den Flughafen und der günstigen Infrastruktur gilt Vaihingen als ein bevorzugter Wohn-, Arbeits- und Bildungsort.

Das Aufgabengebiet des Bezirksvorstehers umfasst unter anderem die Leitung des Bezirksamtes, den Vorsitz im Bezirksbeirat, die Bereiche Allgemeine Verwaltung, Organisation, Personal und Budgetverwaltung. Die Förderung der Gemeinwesenarbeit und des bürgerschaftlichen Engagements sind Schwerpunkte kommunalpolitischer Zielsetzung, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Stuttgart.

Weisenbacher Hermes gratuliert

Mungenast arbeitet aktuell als Geschäftsführer der katholischen Kirche in Stuttgart. Als solcher hat er beispielsweise die Verantwortung für Gremiensitzungen und Veranstaltungen. Außerdem vertritt er die Stadtkirche in verschiedenen Organisationen wie etwa dem Caritasrat des Stuttgarter Caritasverbandes, der Stiftung Katholische Kirche in Stuttgart und der Liga der Wohlfahrtsverbände. Der gebürtige Gernsbacher leitet und begleitet zudem wichtige Projekte der katholischen Kirche in Stuttgart. Stadtdekan Christian Hermes, der ursprünglich aus Weisenbach stammt, freute sich über den Erfolg des Murgtälers: "Ich gratuliere von Herzen, natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn die Gründe, weshalb der Gemeinderat ihn gewählt hat, sind vermutlich dieselben, weshalb wir ihn im katholischen Stadtdekanat als Geschäftsführer geschätzt haben und sehr vermissen werden. Sie haben hier einen tollen Job gemacht und werden im Stadtbezirk Vaihingen einen tollen Job machen!", heißt es in der Mitteilung.

Auch Bernhard Kees, der Zweite Vorsitzende des Stadtdekanatsrats, äußerte die besten Wünsche, aber auch sein Bedauern: "Herr Mungenast hat im Stadtdekanat insbesondere im Prozess Aufbrechen konzentriert und wirkungsvoll vieles zusammen und noch mehr hingebracht. Seine wichtige Tätigkeit als Geschäftsführer hat die ehrenamtliche Mitwirkung und zielgerichtete Arbeit vieler engagierter Laien in den Gremien des Stadtdekanats ermöglicht. Wir bedauern, dass er nun nicht mehr uns und unsere Gremienarbeit unterstützen wird, aber wir freuen uns für den Stadtbezirk Vaihingen. Wir wünschen ihm auch dort ein gutes und wirksames Gelingen seiner Tätigkeit."

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