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Familie verliert ihr Zuhause
Mindestens 200 000 Euro Schaden entstehen bei diesem Gebäudebrand in der Ringstraße. Foto: Bracht
12.03.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (fmb) - Eine Familie mit drei Kindern verlor am Samstag bei einem katastrophalen Wohnungsbrand ihr Zuhause. Zudem musste der Hausbesitzer und Vater auf Verdacht einer Rauchgasvergiftung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die Kinder blieben unverletzt und wurden zunächst in einem Nachbarhaus betreut. Die Mutter befand sich zum Zeitpunkt des Brands nicht in Gaggenau, informiert die Feuerwehr.

Um 12.19 Uhr wurden die Abteilungen Bad Rotenfels und Kernstadt zu einem Wohnungsbrand mit starker Rauchentwicklung in die Ringstraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzmannschaft kam ein gewaltiger Rauch aus der Haustür des Gebäudes. Kurz darauf schossen bereits Flammen aus den Fenstern und ein massiver Löschangriff unter Mithilfe von Atemschutzgeräteträgern wurde umgehend eingeleitet. Im Inneren brannte es zu diesem Zeitpunkt lichterloh. Den Feuerwehrangehörigen kam eine enorme Hitzeentwicklung entgegen, so dass sie - bevor sie das Gebäude betreten konnten - zuerst für eine Abkühlung sorgen mussten.

Parallel wurde ein zweiter Löschangriff durch die Garage zum hinteren Gebäudeteil aufgebaut. Zu diesem Zeitpunkt stand der Wohn- und Essbereich bereits in vollen Flammen. Durch das schnelle und konzentrierte Eingreifen der Feuerwehr von den beiden Seiten konnten die Flammen schnell abgelöscht und erstickt werden. Zudem wurde ein Übergreifen auf die andere Seite der Doppelhaushälfte verhindert, wie auch in die oberen Stockwerke. Allerdings drang der Brandrauch und die enorme Hitze durch das gesamte Gebäude, so dass das komplette Haus nicht mehr bewohnbar ist.

Vor Ort waren die DRK-Bereitschaft Gaggenau und der DRK-Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt. Diese betreuten auch die drei Kinder in einem Nachbarhaus bis zum Eintreffen von Verwandten, die sie dann in Obhut nahmen. Die Mutter wurde verständigt und kam sofort zurück. Der Vater wurde vor Ort vom Notarzt versorgt und anschließend in eine Klinik gebracht. Die Koordination oblag Kreisbereitschaftsleiter Roman Merkel. Ebenfalls vor Ort waren die Stadtwerke Gaggenau mit der Strom- und Gasbereitschaft.

Beamte des Polizeireviers Gaggenau nahmen die ersten Untersuchungen auf und verständigten den kriminaltechnischen Dienst, der wegen der Brandursache ermittelt. Nach ersten Schätzungen wird der Schaden auf mindestens 200000 Euro beziffert.

Die Feuerwehrabteilungen Bad Rotenfels und Kernstadt waren mit rund 50 Feuerwehrangehörigen im Einsatz, darunter mehrere Trupps unter Atemschutz. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden, wobei eine Brandwache eingerichtet wurde und am Abend nochmals das Gebäude mit einer Wärmebildkamera überprüft wurde. Zudem sicherte die Feuerwehr das Haus gegen Fremdeindringen. Die Einsatzleitung hatte der leitende Hauptbrandmeister Dieter Spannagel. Ein Bild der Lage machten sich auch Oberbürgermeister Christof Florus und Bürgermeister Michael Pfeiffer sowie Kreisbrandmeister Heiko Schäfer. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Ringstraße in diesem Bereich komplett gesperrt werden.

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