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Aus einer Idee wird Realität
Am Samstag findet das erste Generationencafé in Langenbrand statt. Ein zwangloses Treffen mit Gesprächen und Brettspielen ist geplant.  Foto: Mack
14.03.2018 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Forbach - Wettbewerbe dienen dazu, sich mit anderen zu messen, zu präsentieren und neue Ideen zu entwickeln. So geschehen auch beim Bezirksentscheid des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" in Langenbrand. "Wie hat unser Dorf eine Zukunft?" Das war eine der Fragen, die im Arbeitskreis gestellt wurden, erläutert Ortsvorsteher Roland Gerstner. Eine der Ideen: Die Einrichtung eines Generationencafés. Und aus der Idee wird jetzt Realität, am kommenden Samstag, 17. März, ab 15 Uhr in der Langenbrander Festhalle im Probenraum.

Ein zwangloses Treffen soll es werden, erläutert Gerstner. Ohne großes Programm, einfach zum Reden und Erinnerungen austauschen. Er will ein paar Brettspiele mitbringen zum Zeitvertreib. "Ich will mich da gar nicht einmischen", stellt er klar. Denn junge Langenbranderinnen haben sich mittlerweile des Themas angenommen und die Idee mit Leben erfüllt. Nora Welsch, Corinna Bauer und Sabrina Weiler, die auch schon im Arbeitskreis für den Dorfwettbewerb mitwirkte, griffen die dort eingebrachte Idee auf und verwirklichen sie. Weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind immer willkommen, berichtet der Ortsvorsteher.

Wie der Name schon sagt, sind alle Generationen zu diesem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und "Selbstgebackenem" eingeladen. Spiel, Spaß und ein lockerer Plausch stehen dabei im Vordergrund. Die Themen können sehr vielfältig sein, da gibt es keine Vorgaben, bekräftigt Gerstner das Konzept des zwanglosen Miteinanders. Aus dem Generationencafé soll eine feste Einrichtung werden, mit einem monatlichen Treffen, so die Vorstellung der Initiatoren.

Und die Generationen können sich gegenseitig helfen. Opa oder Oma erzählen aus früheren Zeiten, die Enkel bringen ihnen im Gegenzug die Bedienung eines Smartphones bei - Möglichkeiten gibt es viele. "Vielleicht lernt der Opa jungen Besuchern ja auch Skat spielen", scherzt Roland Gerstner. Aus gemeinsamen Gesprächen heraus können sich Unternehmungen der unterschiedlichsten Art entwickeln. Wo Generationen zusammentreffen, da soll es gesellig und spannend werden. Zum Auftakt am Samstag wird auch Bürgermeisterin Katrin Buhrke erwartet.

Anmeldungen sind nicht erforderlich, wer abgeholt werden will, kann sich bei der Ortsverwaltung, montags und donnerstags, 14 bis 17 Uhr, unter (07228)960186 melden.

Aus dem Arbeitskreis zum Dorfwettbewerb gab es noch eine weitere Idee, die zur Realisierung ansteht: Ein öffentlicher Bücherschrank zum Ausleihen von Lesestoff soll aufgestellt werden. "Schrankangebote haben wir mittlerweile genug", erzählt Gerstner. Auch junge Fachleute, die diese für die erforderlichen Zwecke umbauen können. Jetzt muss sich der Ortschaftsrat noch Gedanken machen, wo der Schrank im Dorf aufgestellt werden soll. Gut einsehbar soll der Standort sein, damit es keinen Vandalismus gibt. In einer künftigen Sitzung wird das Ortsgremium darüber beraten.

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