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Osterkörbchen für die Kinder
Die 'Mümmelmänner' der Stadtkapelle Gernsbach verteilen österliche Geschenke.  Foto: Uebel
03.04.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (ueb) - Da hätten sich die Wettermacher ruhig ein Beispiel an der Stadtkapelle nehmen können, als die Gernsbacher mit ihrem schon traditionellen Osterkonzert die Konzertsaison eröffneten. Die Dirigentin Petra Tuschla-Hoffmann und die Musikerinnen und Musiker gaben sich am Sonntagvormittag alle Mühe, durch ihr breitgefächertes Musikprogramm trotz drohend dunkler Wolken für gute Laune zu sorgen.

Und das schon zum 21. Mal, wie die Vereinsvorsitzende Martina Mary stolz betonte. Mit "Gruß an Gernsbach" eröffneten die Musiker das Konzert marschmäßig beschwingt. Danach konnten sich einige der jüngsten Besucher der Aufforderung zum Mitschwingen bei "Tanzen möchte ich, jauchzen möchte ich" aus Emmerich Kalmanns Operette "Die Csardasfürstin" nicht entziehen. Beim Abba-Titel "Waterloo" wippten auch viele der Erwachsenen mit, und auch die kühlsten Hände wurden vom Klatschen warm. Bei einer jazzigen Version des Schlagers aus den 1930er Jahren "Just a Gigolo" war Gelegenheit, besonders den solistischen Trompetenpart zu bewundern. Spätestens da war klar, dass die Stadtkapelle musikalisch äußerst vielseitig musizieren kann.

Den Beweis dafür will sie am 21. April antreten, wenn sie in der Stadthalle ihr Jubiläumskonzert veranstaltet. Ob allerdings am Sonntagvormittag genügend Zeit sein würde, um alle geplanten Melodien zu spielen, ließ Tuschla-Hoffmann zu Konzertbeginn mit einem kritischen Blick hinauf zu den dunklen Wolken und hinüber in die Gruppen die Zuhörer offen. Warteten doch gerade die Kinder schon sehnsüchtig darauf, dass die traditionellen "Mümmelmänner" endlich um die Ecke bogen. In diesem Jahr freuten sich Fabian und Florian, beide Trompeter des Jugendorchesters, über Verstärkung durch die ebenfalls freigiebige Osterhäsin Evi. Mit ihren großen Hasenköpfen und prall gefüllten Körben hatten die drei alle Hände voll zu tun, um die ersten sehnsüchtigen Wünsche zu erfüllen.

Manche der Erwachsenen hätten gern noch weiteren Titeln gelauscht, doch die Kinder konnten es kaum erwarten, ihre Nummer in der langen Reihe der unterhalb der Bühnen aufgestellten Osterkörbchen zu finden. Dass bei diesem Andrang die gebotene Livemusik verständlicherweise etwas in den Hintergrund geriet, dürfte niemanden verwundern. Mit den mehr als 100 Körbchen, durch die Orchestermitglieder gefüllt, wurde wohl jeder kindliche Geschmack getroffen, wie die glücklichen Gesichter der erfolgreichen Finder zeigten. Aber auch die Erwachsenen, die ohne kindliche Begleitung im Kurpark dabei waren, zeigten sich zufrieden.

"Wir sind jedes Mal dabei, obwohl unsere Kinder längst erwachsen sind und inzwischen ganz woanders wohnen", meinten auch Christa und Werner Melloh aus Scheuern. "Wegen der klasse Musik kommen wir, wegen der frischen Luft, aber vor allem wegen der guten Atmosphäre."

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