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Sitzbänke aus heimischer Eiche
Der Heimatverein verarbeitet massives Eichenholz aus Bermersbach und roten Sandstein aus dem nördlichen Schwarzwald zu Sitzgelegenheiten am Fuße der Ebet-Mühle.  Foto: Gareus-Kugel
06.04.2018 - 00:00 Uhr
Forbach (vgk) - Die 2004 unter der Regie des Heimatvereins Bermersbach und dem damaligen Vorsitzenden Gotthard Wunsch neu gebaute Ebet-Mühle ist ein echtes Kleinod. In vielen Arbeitsstunden brachten Vereinsmitglieder in den letzten Monaten die Anlage rund um die Mühle auf Vordermann. Das Hauptaugenmerk der ehrenamtlichen Handwerker lag dabei auf der Erneuerung der Sitzgruppe oberhalb des Mühlengebäudes. Mit einer kleinen Feier wurde der neugestaltete Platz nun seiner Bestimmung übergeben.

Die alte Sitzgelegenheit war in der Zwischenzeit in die Jahre gekommen und nicht mehr reparabel, wie der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernhard Wunsch, ausführt. Sie wurde einst von den vier Gemeinden Forbach, Gernsbach, Weisenbach und Loffenau gestiftet und von Walter Wunsch gebaut. An die Spende erinnerten die vier in die Tischplatte eingebrannten Ortswappen der Murgtal-Kommunen.

"Wenn wir die Sitzgruppe schon erneuern müssen, können wir auch gleich zwei davon bauen", lautete der einhellige Tenor der Mitglieder des Heimatvereins. Deshalb legten sie richtig Hand an. Zunächst mussten jedoch der Platz neu aufgebaut und die sandsteinfarbenen Platten verlegt werden. Dies geschah mit der Unterstützung von Bauhofmitarbeitern, bedankten sich Ortsvorsteherin Claudia Mutschler und Bernhard Wunsch bei der Gemeinde Forbach.

Als Träger für die Tischplatten und Sitzflächen wurde landschaftstypischer roter Sandstein aus dem nördlichen Schwarzwald gewählt. Die Steine brachte Frank Schneider in die richtige Form. Eine Eiche, gefällt vor rund drei Jahren unten an der Murg auf Bermersbacher Gemarkung, spendete das Holz für die Bänke und Tische. Eine der massiven Holz-Steinbänke trägt wiederum die vier Ortswappen. Diese wurden von Roland Sertic ins Holz eingebrannt.

"Die vier Orte sind immer noch Vereinsmitglieder bei uns", äußerte sich Wunsch dazu und führte weiter sichtlich zufrieden aus: "Nur wenn alle zusammenhalten, funktioniert es überhaupt." "Dem kann ich nur beipflichten", begeisterte sich Claudia Mutschler angesichts des gelungenen Ensembles. Am Pfingstmontag, 21. Mai, werden sich wieder die Pforten der Ebet-Mühle im Rahmen des Deutschen Mühlentages für Besucher öffnen.

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