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Vormittags bei den Pferden
Jonas Sämann (Jobcoach/Murgtal-Werkstätten), Markus Bauer (Mitarbeiter Murgtal-Werkstätten), Sara Widmann und Frederic Gaus (Reitschule in Gernsbach). Foto: pr
06.04.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau/Gernsbach (red) - "Hier gehe ich nicht mehr weg", sagt Markus Bauer und grinst. Das Pferd an der Longe, mit Reiterhosen und Reiterstiefeln ausgerüstet ist der Mitarbeiter der Murgtal-Werkstätten in seinem Element. Er liebt Tiere - insbesondere Pferde - und hat auch schon erfolgreich bei den Special Olympics in der Sportart Reiten teilgenommen. Seit August letzten Jahres kann er sein Hobby auch zum Beruf machen. Dank Jobcoach-Vermittlung ist er als Teilzeitkraft in der Reitschule Gernsbach tätig.

Mit einem Stellenangebot fing alles an, berichtet die Lebenshilfe Rastatt-Murgtal. "Eine Reitschule in Gernsbach suchte Praktikanten, da dachte ich sofort, hier wäre vielleicht ein Inklusionsprojekt möglich", erzählt Jonas Sämann, Jobcoach der Murgtal-Werkstätten & Wohngemeinschaften in Gaggenau.

Nach einigen Telefonaten und einem persönlichen Kennenlernen von Frederic Gaus und seiner Lebensgefährtin Sara Widmann, die Betreiber der Reitschule, stand die Tür für Interessenten aus den Murgtal-Werkstätten offen.

Ein geeigneter Mitarbeiter war schnell gefunden: Markus Bauer passte ideal zu dem gesuchten Profil der Reitschule. Mit dem Jobcoach wurden die Aufgaben des Praktikanten definiert.

"Es hat sich ein Traum erfüllt"

Es folgte eine intensive Einarbeitung - die neue Herausforderung nahm Markus Bauer mit Neugierde, Interesse und Selbstbewusstsein an. "Ich arbeite auch gerne bei den Murgtal-Werkstätten, aber mit der Arbeit bei der Reitschule hat sich ein Traum erfüllt", meint Bauer.

Im Januar mündete das Praktikum in einen betrieblich integrierten Außenarbeitsplatz der Murgtal-Werkstätten. Seine bisherige Tätigkeit in der Garten- und Landschaftsgruppe der Murgtal-Werkstätten übt Bauer nur noch nachmittags aus. Vormittags ist geht er zu seinem zweiten Arbeitgeber, wo er mittlerweile autonom und eigenverantwortlich mitarbeitet.

Seine Hauptaufgaben sind die Reinigung der Boxen, die Anlagenpflege sowie die Mithilfe beim Füttern der Tiere. Bei Bedarf stehen pädagogische Fachkräfte der Lebenshilfe zur Verfügung. Die Arbeit in der Reitschule stellt für Markus Bauer eine Möglichkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt dar, bilanziert die Lebenshilfe.

"Markus Bauer ist für uns zu einem wichtigen Mitarbeiter geworden, der routinemäßige Aufgaben zuverlässig und gut übernimmt"; sagt Sara Widmann. "Er zeichnet sich durch seine hohe Motivation und den guten, einfühlsamen Umgang mit den Tieren aus. Somit profitieren neben allen Beteiligten auch die Pferde von seiner Arbeit bei uns", ergänzt Frederic Gaus.

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