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Feuerwehr-Führungstrio bleibt im Amt
Feuerwehr-Führungstrio bleibt im Amt
10.04.2018 - 00:00 Uhr
Forbach (geok) - Die Führungsmannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Forbach macht geschlossen weiter: Kommandant Christian Striebich und seine beiden Stellvertreter Ralf Merkel und Stefan Lammers stellten sich bei der Jahreshauptversammlung erneut zur Wahl und wurden für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Nachdem bereits bei der Versammlung der größten Abteilung im Kernort Ralf Merkel als Abteilungskommandant wiedergewählt worden war, hatte sich diese Entwicklung abgezeichnet.

Das Trio hatte vor drei Jahren die Leitung der Wehr übernommen. Nachdem es Ende des vergangenen Jahres zu Spannungen zwischen Teilen des Gemeinderats und der Feuerwehrführung gekommen war, hatten die drei Kommandanten angekündigt, nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen, wenn nicht ein externer Gutachter eingesetzt wird, der die Feuerwehrbedarfsplanung fortschreibt. "Wir waren uns einig, dass wir so nicht mehr weitermachen wollen", blickte Kommandant Christian Striebich zurück auf die Gemeinderatssitzung Anfang Dezember, als bei den Budgetberatungen für den Haushalt 2018 die Situation eskalierte.

Wie die Forbacher Bürgermeisterin Katrin Buhrke ausführte, wird nicht, wie ursprünglich vom Gemeinderat gefordert, ein externes Gutachten über die Struktur der Wehr eingeholt. Die Feuerwehr wird den Bedarfsplan weiterhin selbst erstellen.

Ein Berater soll "die von der Feuerwehr zu erarbeitenden Daten aus einem Blickwinkel von außen betrachten, externe Expertise aus seiner beruflichen Erfahrung bei anderen Projekten beisteuern, formale Strukturen des Plans ergänzen und überarbeiten sowie allgemeine Hilfestellung entsprechend der auftretenden Fragestellungen liefern". Die Kosten hierfür sind mit 5000 Euro angegeben. Die Verwaltung erhofft sich laut Bürgermeisterin dadurch "mehr Akzeptanz für das, was von der Feuerwehrführung erarbeitet wird", und ein Ende der Grundsatzdiskussionen.

Sie betonte, dass sie froh sei, dass die engagierte und kompetente Führungsmannschaft weitermacht. "Man darf dabei auch nicht vergessen, es ist die gesetzliche Pflichtaufgabe der Gemeinde, eine funktionsfähige Feuerwehr zu unterhalten". Das Trio habe sich der Verantwortung gestellt und gemeinsam mit dem Rastatter Kreisbrandmeister Heiko Schäfer eine Lösung gesucht und gefunden.

Das vergangene Jahr stand im Zeichen der Zusammenlegung der Abteilungen Forbach, Gausbach und Bermersbach im umgebauten Forbacher Gerätehaus. Die Beschaffung des Tanklöschfahrzeugs TLF 3000, das zwei Fahrzeuge ersetzen wird, darunter das 45 Jahre alte Fahrzeug der ehemaligen Abteilung Gausbach, verzögerte sich ebenso wie der geplante Gerätewagen Logistik, kritisierte Kommandant Striebich. Er betonte, dass die Wehr keine unnötige Investitionen fordere. Im Januar konnte durch eine Spende der Volksbank ein Fahrzeug für die Jugendwehr beschafft werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Forbach besteht derzeit aus 167 Angehörigen, davon 94 Aktive, 55 Senioren und 18 Jugendliche, so Schriftführer Richard Wunsch. Insgesamt wurden 90 Einsätze und 100 Proben absolviert. Die 35 Atemschutzgeräteträger probten im Brandcontainer Gernsbach und auf der Übungsstrecke in Kuppenheim, so der Atemschutzbeauftragte Dominik Gerstner.

Die Abteilungskommandanten Ralf Merkel (Forbach), Eberhard Barth (Bermersbach), Christian Striebich (Gausbach), Thorsten Striebich (Langenbrand), Stefan Bauknecht (Hundsbach/Herrenwies) sowie Jugendwart Manuel Fichter berichteten von vielfältigen Aktivitäten.

Als Schriftführer wurde Richard Wunsch bestätigt, Kassierer bleibt Felix Dörrer. Neuer Altersobmann wird Josef Mungenast. Dem Feuerwehrausschuss gehören Anton Stößer, Ralf Wunsch und Jürgen Lotter an.

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