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Künftig Gehweg zum Neubaugebiet Heil II
In Höhe der Einmündung des Herbstendwegs (links) endet der Gehweg. Auf der anderen Straßenseite geht es künftig weiter. Geplant ist der Einbau einer Verkehrsinsel.  Foto: Jahn
12.04.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (uj) - "Wen es interessiert, der darf bei Dunkelheit gerne mal dort hochfahren", sagte eine Anliegerin bei der Einwohnerfragestunde der Gemeinderatssitzung am Montag. Die Kommunalpolitiker hatten zuvor einstimmig beschlossen, entlang der Dr.-Isidor-Meyerhoff-Straße (bislang Bruchgrabenstraße) einen rund 220 Meter langen Gehweg zu nu anzulegen. In der Sitzungsvorlage nicht enthalten war, ob entlang des Weges eine Straßenbeleuchtung errichtet wird. Letztlich sprachen sich die Gemeinderäte dafür aus.

Die Straße ist eine der Hauptzufahrten zum Neubaugebiet Heil II. Bislang gab es allerdings keinen durchgehenden Gehweg. Von der Markgraf-Wilhelm-Straße existiert ein Geh- und Radweg bis zur Zufahrt Herbstendweg. Bis zur Kreuzung Theodor-Bergmann-Straße fehlt somit ein Teilstück. Deshalb soll jetzt talseitig ein zwei Meter breiter Geh- und Radweg entstehen. Zur sicheren Überquerung der Straße wird in Höhe der Einmündung Herbstendweg eine Mittelinsel in die Fahrbahn eingebaut.

Die Gesamtkosten für den Gehweg waren in der Sitzungsvorlage mit 140000 Euro angegeben worden. Da jetzt noch die Beleuchtung hinzu kommt, wird sich dieser Betrag laut Jürgen Brick (Abteilung Tiefbau) voraussichtlich auf 180000 Euro erhöhen. Nach seinen Angaben solle versucht werden, noch in diesem Jahr den Gehweg herzustellen. Beantragt worden sind für die Maßnahme Fördergelder nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Bei einer Genehmigung würden 50 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Die Aufnahme in das Förderprogramm sei vom Regierungspräsidium Karlsruhe vor kurzem bestätigt worden. Mit dem Eingang eines förmlichen Bewilligungsbescheids werde in den nächsten Wochen gerechnet.

Gerd Pfrommer (SPD) monierte, dass die Gehwegbeleuchtung nicht in der Sitzungsvorlage enthalten war. Bürgermeister Michael Pfeiffer sagte, es sei verwaltungsintern diskutiert worden, dass wenn es an dem neuen Gehweg eine Beleuchtung gebe, jene am oberhalb verlaufenden Herbstendweg zu reduzieren. Dorothea Maisch (CDU) sagte, dass es sich zwar um einen Außenbereich handle, die Straße aber zur Wohnbebauung führe und dort auch viele Schüler unterwegs seien.

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