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Pfarrerin Helga Lamm-Gielnik verlässt im Juli Gaggenau
Jutta Walter (links), Vorsitzende des Kirchengemeinderats, und Pfarrerin Helga Lamm-Gielnik.  Foto: Jahn
13.04.2018 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Gaggenau - Die evangelische Kirchengemeinde Gaggenau befindet sich im Umbruch. Nach dem Zusammenschluss von Lukas-, Markus- und Johannesgemeinde zum 1. Juni 2017 wird sich die Gemeinde auch personell komplett neu aufstellen. Pfarrer Ralf Velimski befindet sich im Ruhestand, Pfarrerin Andrea Kampschröer hatte Mitte März Gaggenau verlassen. Und gestern gab Pfarrerin Helga Lamm-Gielnik öffentlich bekannt, dass sie nach Südbaden wechseln wird.

Am 8. Juli wird sie im Rahmen eines Gottesdienstes in Gaggenau verabschiedet, aber noch bis 12. Juli im Dienst sein. In Freiamt bei Freiburg (Kirchenbezirk Emmendingen) wird sie übergangsweise eine Vakanzvertretung machen.

Die 56-Jährige war vor Antritt ihrer Stelle in Gaggenau vor 13 Jahren in Ottenheim bei Lahr tätig. Schon vor etwa zwei Jahren hatte sie den Entschluss zum Wechsel gefasst, erklärte Lamm-Gielnik gestern. "Wir entwickeln uns ständig weiter", sagte sie. Bei evangelischen Pfarrern sei es nicht ungewöhnlich, wenn sie meist nach rund zehn Jahren die Stelle wechseln und eine neue Herausforderung suchen. In Gaggenau wird Pfarrer Arno Knebel (Baden-Baden) voraussichtlich ab Mitte Juli die Vakanzvertretung übernehmen.

"Ich war gerne in Gaggenau", sagte Lamm-Gielnik. Insbesondere hob sie die lockere Atmosphäre mit aufgeschlossenen Mitarbeitern hervor. Jutta Walter, Vorsitzende des Kirchengemeinderats, bedauert den Weggang der Pfarrerin. Die Übergangszeit werde nicht einfach, wenn man ohne Pfarrer dastehe. "Hier kann noch viel gestaltet werden", gibt Helga Lamm-Gielnik den noch nicht feststehenden Nachfolgern auf den Weg. Die Stellenausschreibung soll noch vor den Sommerferien veröffentlicht werden.

Bereits nach Ostern ist das Gemeindehaus Amalienbergstraße in den Besitz der Firma Luft Architekten GdbR übergegangen. Das Büro will nach grundlegender Sanierung des Gebäudes seinen Standort mit 16 Mitarbeitern von Hörden nach Gaggenau verlegen. Das Gemeindehaus Ottenau wird noch einige Zeit im Besitz der Kirchengemeinde bleiben. An der Radfahrerkirche Hörden ist ein Anbau geplant.

(Ein weiterer Bericht über die Aktivitäten der Kirchengemeinde folgt in unserer morgigen Ausgabe.)

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