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"Flurstücke sollen besser anzufahren sein"
Die Flurbereinigung zwischen Gernsbach und Loffenau umfasst 355 Hektar.  Foto: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung
13.04.2018 - 00:00 Uhr
Loffenau (ham) - Die Flurbereinigung Gernsbach-Loffenau schreitet voran. Darüber informierte Bürgermeister Markus Burger am Dienstagabend in der Gemeinderatssitzung. Im Wesentlichen gehe es darum, dass "die Flurstücke besser anzufahren sind", erläuterte der Schultes den Hauptgrund für die Maßnahme auf den 355 Hektar zwischen den beiden Murgtal-Gemeinden.

Die Umstrukturierungen schlagen, wie es auf der Webseite des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) Baden-Württemberg heißt, mit einer halben Million Euro zu Buche.

Den 1450 Eigentümern der 3670 Flurstücke entstehen allerdings keine Kosten, weil die beiden Gemeinden die nicht durch Zuschüsse abgedeckten Ausgaben übernehmen. Das sei eine Besonderheit, hieß es bei der Vorstellung des Konzepts im Juli 2017 (das BT berichtete).

Laut dem Landesamt haben "das Murgtal und seine Seitentäler das Problem, dass aufgrund mangelnder Pflege der Grundstücke die natürliche Sukzession immer weiter voranschreitet. Das kulturhistorische Landschaftsbild mit seinen Streuobstwiesen und Heuhütten wird zunehmend zerstört. Begründet ist dies zum einen durch die mangelhafte Erschließung dieses Bereichs und zum anderen durch die mangelnde Pflegemöglichkeit der Grundstücke".

Das soll auf den 335 Hektar zwischen Gernsbach und Loffenau besser werden. Ziel sei deshalb, eine "Pkw-taugliche Erschließung zu schaffen". Überdies möchte das LGL die Gelegenheit nutzen, um das Beweidungskonzept auszubauen. Zudem sollen Biotope und Trockenmauern beziehungsweise Rückzugsgebiete für gefährdete Tierarten erhalten werden.

Nicht zuletzt geht es gemäß Mitarbeitern des Landratsamts Rastatt auch um nachhaltige Tourismusförderung. Die "einzigartige Kulturlandschaft im Tal der Murg soll bewahrt werden". Bei der Vorstellung des Konzepts noch in der Ära der Altbürgermeister Dieter Knittel (Gernsbach) und Erich Steigerwald (Loffenau) lobten beide die "einmalige Möglichkeit", durch die Flurbereinigung "Interessenskonflikte zwischen Landwirtschaft, Naturschutz, Jagd und Freizeitnutzung" ausräumen zu können und alle zufriedenzustellen.

Ob die Flurbereinigung letztlich die erwünschten Effekte erzielt, gilt es abzuwarten - zu einer angebotenen Informationsveranstaltung im Vorjahr kamen nur knapp vier Prozent der Grundstückseigentümer.

www. lgl-bw.de/3151

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