http://www.ausbildungsmesse-baden-baden.de/
Gläserner Anbau als i-Tüpfelchen
Gläserner Anbau als i-Tüpfelchen
23.04.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (refra) - Viel Andrang herrschte am Freitagabend am Eingang des neuen Werkstattgebäudes, als zahlreiche Mitglieder des Vereins Unimog-Museum zur Jahreshauptversammlung kamen. Hauptthema waren die weiteren Bebauungspläne und die Vorführung des neu erstandenen "Orient-Express".

Dieser war zunächst verhüllt, als Vorsitzender Stefan Schwaab die Anwesenden aus nah und fern begrüßte und das Wort an Hildegard Knoop übergab. Sie blickte auf 2017 als "ein Jahr der Baumaßnahmen" zurück. Dazu zählte die neue, mobile Rampe, mit der sie schon in Baiersbronn oder Wörth unterwegs waren, um die Fahreigenschaften eines Unimog auch anderswo zu präsentieren.

Der bereits fertiggestellte vergrößerte Parkplatz sei wichtig für die Erweiterungspläne des Areals gewesen und sorge nun für eine deutlich entspanntere Parksituation. Den Beginn der Gebäude-Erweiterung stellte der Werkstatt-Bau dar, der bereits im Dezember eröffnet werden konnte. Auch der Bereich des "Waschplatzes" konnte im Gegensatz zur Würstchenbude schon fertiggestellt werden.

Ehrenamtliche leisten großen Beitrag

Die vielen Ehrenamtlichen leisteten immer einen großen Beitrag, beispielsweise als Baggerfahrer. Aber auch als Betreuer und Unterstützer an Aktionstagen wie dem Familientag seien sie wichtige, helfende Hände. So konnte auch das erste Oldtimertreffen im Sommer zu einem vollen Erfolg werden. Sowohl die Ausstellungen im eigenen Gelände, als auch die Präsentationen bei außerstädtischen Terminen wie der Gartenschau oder dem Baden-Badener Oldtimermeeting stießen auf reges Interesse. Der "neue" Bus aus dem Jahr 1936 fand besondere Aufmerksamkeit. Zu gelegentlichen Einsätzen kam es mit dem neu erworbenen Unimog 421, der aufgrund seiner funktionstüchtigen Schneeschaufel mehr als nur ein Museumsstück sei.

Dank zahlreicher Werbepartner könne man von einer "wirtschaftlich erfolgreichen Arbeit" sprechen, betonte Herbert Jehnes. Der Kassierer nannte die "sensationelle Besucherzahl" von 41000, die für eine zufriedenstellende Kassenlage gesorgt hätten. Um für die enorme Zahl an Facebook-Fans und interessierten Besuchern schnelle Internetverbindungen zu haben, müssten neue Kabel gelegt werden. Laut Stefan Schwaab sei dies aber sehr kostenintensiv und durch fehlende Unterstützung der Stadt vorerst nicht möglich. Stattdessen habe man weitere architektonische Pläne, um die Fläche des Vereinsgeländes voll auszuschöpfen.

Darüber berichtete Florian Kohlbecker, der anhand einiger Bilder und einem Modell die "Umklammerung" des Museums erläuterte. "Aus dem alten Gebäude heraus soll eine Verbindung zwischen Museums- und Schulungsgebäude entstehen", erklärte Kohlbecker. Diese könne später durch einen Holzbau in die Höhe erweitert werden. Ein gläserner Anbau, der das neue Gebäude schließlich rechtwinklig ausrichten würde, stellte das i-Tüpfelchen der Erweiterungspläne dar. Bei Beachtung aller gegebenen Rahmenbedingungen könne somit eine Fläche von über 2000 Quadratmetern oberirdisch dazugewonnen werden. Dagegen wäre ein Bau in die Tiefe durch den hohen Wasserdruck sehr kostspielig und findet in den jetzigen Plänen deshalb keine Beachtung.

"Gebaut wird nur, was wir uns leisten können", unterstrich Schwaab. Dennoch hoffe man auf größtmögliche Unterstützung durch die Stadt oder die umliegenden Murgtalgemeinden. Diese könnten sich überlegen, ob sie Interesse an einem Industriegeschichtlichen Museum haben, das mit größerer Touristik-Info-Fläche zum Beispiel durch einen Film Werbung für die Schwarzenbach-Talsperre macht.

Die spürbare Motivation der Vorstandschaft würdigten die Mitglieder mit der einstimmigen Wiederwahl von Stefan Schwaab und Florian Kohlbecker. Letzterer hat das Amt des zweiten Vorsitzenden nur für ein weiteres Jahr zugesagt.

BeiträgeBeitrag schreiben 
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Die UEFA vergibt die Fußball-Europameisterschaft der Männer 2024 entweder an Deutschland oder die Türkei. Sollte Deutschland nach der Weltmeisterschaft 2006 erneut Ausrichter sein?

Ja.
Nein.
Die Türkei soll erstmals eine EM ausrichten dürfen.
Ich interessiere mich nicht für Fußball.


Wetter in Mittelbaden


Facebook


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen