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Geduld der Anwohner ist gefordert
Für Weisenbach wird sich bei der Stadtbahn nach 2022 wenig ändern, berichtet Bürgermeister Toni Huber beim kommunalpolitischen Frühschoppen.  Foto: av / Mack
24.04.2018 - 06:47 Uhr
Weisenbach (rag) - Beim kommunalpolitischen Frühschoppen am Sonntag gab Bürgermeister Toni Huber einen Überblick über den Stand der derzeit laufenden Projekte in der Gemeinde. Die Sanierung der Weinbergstraße, die zur Zeit größte Baumaßnahme, wird voraussichtlich Mitte September fertig.

Zwei Jahre Bauzeit ist lange, um so mehr sei die Geduld der Anwohner zu bewundern, befand Huber. Sie hatten mit Einschränkungen zu leben, zum Beispiel die Positionierung der Mülltonnen, die weit vom Anwesen abgestellt werden müssen. Die Anwohner tragen die Maßnahmen mit, sie lobten die perfekte Organisation. Auch finanziell bleibe man im Rahmen, die Mehrkosten können ausgeglichen werden, berichtete der Bürgermeister.

Im Latschigbad läuft derzeit die Sanierungsstufe drei. Nächste Woche beginnen die Arbeiten der Sanierungsstufe zwei im Rathaus. Eine weitere Baumaßnahme wird das neue Pumpwerk des Abwasserverbands am Ortseingang von Au. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik geht weiter und wird voraussichtlich 2019 erledigt sein. Der Stromverbrauch werde durch die neuen Leuchten deutlich reduziert.

Gut integriert in die Ortsgemeinschaft sind laut Huber die rund 50 Flüchtlinge. Weitere Projekte waren die Anbringung von Defibrillatoren und die Installation der Ladestation für E-Autos und E-Bikes. Ein Notfallkonzept bei Stromausfall wurde geplant, in Arbeit ist das Strukturkonzept für die Wasserversorgung. Das Problem: Sowohl vom Hochbehälter als auch für die Wasserversorgung von Au steht jeweils nur eine Leitung zur Verfügung.

Bei der anschließenden Diskussion beschäftigten sich die Anwesenden mit verschiedenen Themen. Vom Erhalt der Heuhütten bis zur Sanierung der Festhalle reichte das Spektrum. Die Heuhütten sind fast alle in privatem Besitz, so sei deren Erhaltung zuerst Sache der Eigentümer.

Schwierig ist laut Huber die Sanierung der Festhalle. Eine Arbeitsgruppe aus Vereinsvertretern könnte ein Konzept mit Mindestanforderungen erarbeiten, das vernünftige Sanierungskosten im Blickfeld habe. Große Projekte werden die Johann-Belzer-Schule sowie die alte Schule in Au sein. Bei der Integration der Belzer-Holzmann-Stiftung in die Bürgerstiftung sollte, so eine Teilnehmerin, die Ausrichtung auf das Handwerk erhalten bleiben.

Ein weiteres Thema waren die Änderungen, die sich durch die neue Ausrichtung der Stadtbahn ab 2022 ergeben. Hier konnte Huber beruhigen, für Weisenbach werde sich nicht viel ändern. Die Eilzüge würden wie bisher anhalten.

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