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"Langsam!" - "Leiser!" - "Danke"
'pssst... Rücksicht!' Das erhoffen sich die Stadtverwaltung und die IG Lärm L 613 mit dem neuen Lärmmessgerät.  Foto: Stadtverwaltung
26.04.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red/uj) - Dröhnende Motorräder und durch die Straßen donnernde Lkw strapazieren die Nerven von Anwohnern der Landesstraße 613 in Michelbach. Wiederholt hatten sich Bürger über Lärmbelästigung durch Verkehrsteilnehmer beklagt und eine Interessengemeinschaft (IG) Lärm L613 gegründet. Erarbeitet worden war ein Forderungs- und Maßnahmenkatalog.

Am vergangenen Montag wurde nun am Ortsausgang von Michelbach, in Höhe Friedhof, als nächster Schritt ein Lärmmessgerät installiert, das die Lautstärke vorbeifahrender Fahrzeuge erfasst und misst. Rund 100 Meter weiter bekommt der Verkehrsteilnehmer dann über ein Display die Aufforderung "Langsam!" zu fahren und damit Rücksicht zu nehmen. Ordnungsgemäß fahrende Fahrzeuge werden mit einem "Danke" belohnt, zu laute mit "Leiser!" ermahnt. Die Geschwindigkeit wird zwar gemessen, aber nicht angezeigt. Auch handelt es sich nicht um einen "Blitzer", wie die städtische Pressesprecherin Judith Feuerer betont. Schnellfahrer würden also mittels dieser Messungen nicht zur Kasse gebeten. Auch werden keine Kennzeichen erfasst. Allerdings werden die gemessenen Daten, sprich Lärm und Geschwindigkeit, ausgewertet.

Die Gaggenauer Stadtverwaltung hat das Gerät eigens erworben, um die Messungen durchführen zu können. Daraus erhofft sich die Verwaltung auch detailreichere Aussagen zur Lärmbelastung auf dem Streckenabschnitt. Das Gerät "reklamiert" bei Werten über 84 Dezibel. Das Messgerät soll "über einen längeren Zeitraum in Michelbach verbleiben", betonte Feuerer auf Nachfrage. Es hat nach ihren Angaben rund 13000 Euro gekostet. Die Anschaffung war mit Vertretern der IG Lärm L613 abgestimmt worden.

Bereits im vergangenen Jahr war die Höchstgeschwindigkeit von Freiolsheim bis kurz vor Michelbach auf maximal 70 km/h festgelegt worden. In Höhe des Michelbacher Friedhofs gilt seitdem Tempo 50. Und auch in der Gegenrichtung, in Höhe Mayersbild, darf seit geraumer Zeit nur mit maximal Tempo 70 bergwärts gefahren werden.

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