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Mehr Straftaten, höhere Aufklärungsrate
Unliebsamer Besuch: Drei Einbrüche verzeichnet die Statistik 2017 in Weisenbach, einen in Forbach. Foto: av / dpa
04.05.2018 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Forbach/Weisenbach - Die Zahl der Straftaten in Forbach stieg an, gleichzeitig auch die der aufgeklärten Fälle. 183 Straftaten waren es 2017, 156 im Jahr 2016. 120 davon wurden aufgeklärt, 2016 waren es 101. In Weisenbach sind 69 Straftaten verzeichnet (2016: 68), aufgeklärt wurden 49 (40). Dies geht aus der vom Polizeirevier Gaggenau veröffentlichten Statistik hervor.

Insgesamt betrachtet bewegen sich die Fallzahlen auf relativ niedrigem Niveau. Auffällig ist für den Bereich Forbach der Anstieg bei Sachbeschädigungen von 42 (2016) auf 56 (2017). Doch auch diese Anzahl relativiert sich wieder, waren es 2015 doch 58 Fälle, im fünfjährigen Mittel liegt die Fallzahl bei 49.

Ein Schwerpunkt bei den Wohnungseinbrüchen liegt in Weisenbach, der Anstieg liegt bei 300 Prozent. Allerdings ist die Murgtalgemeinde deshalb noch keine kriminelle Hochburg für Einbrecher - in absoluten Zahlen brachtet waren es 2016 keine und 2017 drei Einbrüche, das Fünf-Jahres-Mittel liegt bei zwei Fällen. In Forbach gab es einen Einbruch. Diebstähle insgesamt sind für Weisenbach im Jahr 2017 20 verzeichnet gegenüber 13 im Jahr 2016. In Forbach waren es 29 (23).

Die Sachbeschädigungen stiegen in Forbach von 24 auf 32 Fälle, in Weisenbach sank die Zahl von 21 auf neun. Auffällig ist in Forbach der Anstieg der Vermögens- und Fälschungsdelikte von 29 (2016) auf 54. Beim Erschleichen von Leistungen (dazu zählen auch Schwarzfahrten mit dem ÖPNV) stieg die Zahl von sieben auf 22, in Weisenbach von sechs auf zwölf.

Die Rauschgiftkriminalität ging in Forbach von 22 auf acht Fälle zurück, in Weisenbach waren es 2016 und 2017 jeweils drei Fälle.

102 Tatverdächtige verzeichnet die Statistik in Forbach (2016: 79), davon 83 (54) männlich und 19 (25) weiblich. Der Anteil der Erwachsenen lieg bei 82 (34,4 Prozent; 2016 61 Fälle), unter 21 Jahren waren es 20 Fälle (18). Jugendliche (14 bis 18 Jahre) waren es zwölf.

Der Anteil der nichtdeutschen Erwachsenen stieg von 16 auf 24 Fälle. Der Tatanteil unter Alkoholeinfluss ist ebenfalls größer geworden, er wuchs von fünf auf elf, in Weisenbach von drei auf fünf Fälle an. In Weisenbach stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 33 auf 46, bei den Erwachsenen von 20 auf 35. Elf Tatverdächtige waren unter 21 Jahren. Der Anteil der Nichtdeutschen stieg von sechs auf 13 Tatverdächtige. Rauschgiftfälle waren es 2017 in Weisenbach laut Statistik vier. Um 400 Prozent stieg die Gewaltkriminalität, vier Fälle sind 2017 registriert, für 2016 keiner.

Ein erfreuliches Ergebnis zeigt die Statistik: Keine Todesfälle gab es bei Verkehrsunfällen in Weisenbach und Forbach im Jahr 2017. Schwerverletzte waren es in Forbach 22 bei 78 Unfällen, Motorradunfälle waren es 27 (2016: 15 Unfälle). Die Anzahl der Unfälle mit Senioren ging von zehn auf fünf zurück, die von jungen Erwachsenen stieg von fünf auf zwölf. Hauptursache war nicht angepasste Geschwindigkeit bei 27 Unfällen. In Weisenbach ging die Unfallzahl um fünf auf 25 Fälle in 2017 zurück, mit drei Schwerverletzten.

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