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Alle "einbinden"
Alle 'einbinden'
17.05.2018 - 00:00 Uhr
Von Hartmut Metz

Loffenau - Der Gemeinderat Loffenau hat dem Zielvorschlag zum entwickelten Klimaschutzkonzept und dessen Umsetzung einmütig zugestimmt. So sollen zum Beispiel die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 auf 2,5 und bis 2050 auf zwei Tonnen pro Einwohner sinken. Bis zur Zwischenetappe in zwölf Jahren möchte man den Stromverbrauch um 20 und den Wärmeverbrauch um 17 Prozent senken.

Hauptamtsleiterin Daniela Tamba stellte bei der Beratung am Dienstag klar, dass es nach der bisherigen Bürgerbeteiligung "weiter wichtig ist, die Einwohner und Gewerbetreibenden einzubinden". Schließlich verbrauche die Gemeinde beispielsweise selbst nur "zwei bis fünf Prozent" der Energie - entsprechend gering fallen die Bemühungen im Rathaus ins Gesamtgewicht. Dennoch sieht sich die Verwaltung auch als Vorbild und will als Speerspitze den Klimaschutz stets im Visier behalten und bedenken.

Die Freien Wähler wollten den nur auf Platz 14 der Maßnahmen notierten Klimaschutzmanager auf Platz zwei vorrücken lassen, direkt hinter den Arbeitskreis. Die 35000 Euro für die halbe Stelle für den Klimaschutzmanager hält FWG-Sprecher Reiner Singer indes "für zu viel Geld". Die Gemeinde solle doch mit der Verwaltungsgemeinschaft einen Posten schaffen. Das Beispiel Durmersheim mit zehn beteiligten Gemeinden weist seiner Ansicht nach den Weg.

Bürgermeister Markus Burger versprach, die Stelle eines Klimaschutzmanagers mit den Gemeinden von Kuppenheim bis Forbach zu bereden. Helmut Möhrmann (SPD&ALB) und Bertram Herb (CDU) pflichteten Singer bei. Als "kleines Dorf versuchen wir mit kleinen Einzelmaßnahmen etwas zu bewirken und wollen den Rest überregional lösen".

Bereits praktizierter Klimaschutz beschäftigte den Gemeinderat ebenso: Tamba berichtete über die Photovoltaikanlagen der Gemeinde. Die 2006 in Betrieb genommene in der Schulgasse 3 refinanzierte sich bereits. Mit Einnahmen von bisher 60319 Euro spülte sie die Ausgaben (58313 Euro) schneller ein als erwartet. Bis zum Ende der Laufzeit 2026 erwartet die Kämmerin nun fast 110000 Euro an Einnahmen und damit "einen Gewinn von rund 82 Prozent". Monetär fällt die Bilanz der Anlage auf dem Dach der Gemeindehalle "nicht ganz so gut aus", erwartet Tamba hier letztlich nur einen Gewinn von acht Prozent. Dafür half die Photovoltaikanlage aber zusätzlich, das Hallendach abzudichten.

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