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Bei der Absturzsicherungsgruppe geht es hoch hinaus
Beim Hock der Feuerwehrabteilung Langenbrand demonstriert die Absturzsicherungruppe ihr Können.  Foto: Wörner
13.06.2018 - 00:00 Uhr
Forbach (ww) - Äußert zufrieden zeigte sich Thorsten Striebich, Kommandant der Abteilung Langenbrand der Freiwilligen Feuerwehr Forbach, beim Hock in und um das Langenbrander Gerätehaus. Dafür sorgten nicht nur die zahlreichen Gäste, die vom Frühschoppen über Mittagstisch sowie zur Kaffee- und Vesperzeit bei der Feuerwehr einkehrten, sondern auch die Aktiven der Wehr mit der Präsentation ihrer Übungs- und Einsatzmöglichkeiten. Zu Gast war die Absturzsicherungsgruppe, die ihre Einsatzmöglichkeiten vorstellte.

Am frühen Nachmittag waren es die Nachwuchsfeuerwehrleute unter Leitung des stellvertretenden Jugendwarts Clemens Ruckenbrod, die mit dem Langenbrander LF 10 ausrückten und ihre bereits erworbenen Kenntnisse bei einem Löschangriff auf die Betriebsgebäude der Firma Fritz Automation in unmittelbarer Nachbarschaft zum Feuerwehrgerätehaus demonstrieren konnten.

Beeindruckt zeigten sich die Verantwortlichen vom Ausbildungsstand der rund 15 Nachwuchsfeuerwehrleute. Gleichzeitig ist aber auch weiterer Nachwuchs erwünscht, um auch in Zukunft die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten zu können. Um das Interesse des Nachwuchses zu wecken, war die Jugendfeuerwehr mit Wasserspielen präsent - eine durchaus willkommene Abwechslung bei den sommerlichen Temperaturen.

Sprichwörtlich "hoch hinaus" ging es, als die Absturzsicherungsgruppe ihr Können aufzeigte. Im Gespräch mit dem BT zeigte sich Abteilungskommandant Striebich erfreut darüber, dass man im oberen Murgtal die einzige Wehr mit einer solchen Gruppe sei. Diese rund 20 Aktive umfassende Gruppe, bestehend aus Aktiven der Abteilungen Langenbrand und Forbach, probt seit rund zwei Jahren gemeinsam unter der Leitung der Ausbilder Volker Merkel und Tobias Hennig. Seit Anfang Juni ist diese Gruppe einsatzbereit gemeldet und wird in einer eigenen Funkschleife alarmiert.

Schwindelfreiheit ist gefragt

Dabei zielen die Einsätze speziell auf die Rettung abgestürzter Personen, die Personenbergung oder die Hilfe bei abgedeckten Dächern bei Sturmschäden ab. Dies insbesondere dort, wo aufgrund räumlicher Gegebenheiten in den dicht bebauten Ortskernen mit engen Straßenverhältnissen eine Drehleiter nicht zum Einsatz kommen kann.

Ein über vier Stockwerke aufgebautes Gerüst war dann Grundlage für die Übung der Absturzsicherungsgruppe unter der Leitung von Volker Merkel. Schwindelfreiheit und Geschicklichkeit waren in beachtlicher Höhe gefragt, um unter Einhaltung vielfältiger Sicherheitsvorgaben am Gerüst hoch zu klettern, Sicherungen anzubringen und letztendlich ein "Unfallopfer" auf der Schleifkorbtrage sicher zu Boden zu bringen und dem Rettungsdienst zu übergeben.

Alle dazu erforderlichen Gerätschaften sind Bestandteil der Ausstattung des LF 10 der Abteilung Langenbrand, so dass bei entsprechenden Einsatzstichworten dieses Fahrzeug mit der entsprechenden Einsatzmannschaft gefragt ist.

Die Präsentationen aus dem Übungsbetrieb hatten gezeigt, dass sich die Bevölkerung auf ihre Feuerwehr verlassen kann - im Gegenzug hat die Bevölkerung das Engagement durch zahlreichen Besuch honoriert.

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