"Die Banane wächst nicht im Reichenbachtal"
Schulleiter Benjamin Matzelsberger (Vierter von rechts) empfängt die CDU-Gruppe und erläutert das pädagogische Konzept der ersten Naturparkschule im Landkreis. Foto: CDU
14.06.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (red) - "Es ist wichtig, dass vor allem die Kinder den Bezug zur Natur nicht verlieren." Das betonte Christine Winkelhorst, Mitglied der CDU-Fraktion im Gernsbacher Gemeinderat, beim Besuch der Naturparkschule Hilpertsau. In Kooperation etwa mit den Obst- und Gartenbauvereinen werden besondere Naturprojekte umgesetzt wie die Teilnahme an einer Schafschur, das Mähen mit der Sense, das Heumachen oder Exkursionen ins Reichenbachtal, um Flora und Fauna zu erkunden. Rund 80 Schüler aus den Stadtteilen Hilpertsau, Obertsrot, Reichental und der Kernstadt sind derzeit an der ersten Naturparkschule im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.

Schulleiter Benjamin Matzelsberger empfing die Christdemokraten und erläuterte das pädagogische Konzept. Seit 2015 kann sich die Schule das Prädikat anheften, im Jahr 2020 steht die Verlängerung an, die Matzelsberger anstrebt. Bis zu diesem Herbst müssen die konkreten Vorschläge für die einzelnen Module eingereicht sein. Tatkräftige Unterstützung erfährt die Schule dabei durch die ehemalige Schulleiterin Brigitte Seiser - sie koordiniert die Module und fungiert als Bindeglied zwischen Schule, Kollegium und Umweltpädagogin Manuela Riedling. Die Projekte müssen gut dokumentiert werden, dies erfordere großes Engagement von allen Beteiligten, heißt es im Bericht der CDU.

Fraktionsvorsitzende Frauke Jung zeigte sich beeindruckt von den Aktivitäten. "Hier lernen die Kinder die Baumsorten, die heimischen Pflanzen und Tiere kennen", erläuterte Stefan Eisenbarth. Auf der Streuobstwiese könne so der Erfahrungshorizont mit den exotischen Früchten aus dem Supermarkt ergänzt werden. "Da lernt man, dass die Banane nicht im Reichenbachtal wächst, der Apfel schon", schmunzelt Eisenbarth.

Schulleiter Matzelsberger berichtete vom Bau eines Schulgartens und eines Waldklassenzimmers, um ganzjährig den Wandel der Natur über die Jahreszeiten hinweg erlebbar zu machen. Landtagsabgeordnete Sylvia Felder verwies auf die pädagogische Konzeption, die im Landes-Schulgesetz solche besonderen Einrichtungen wie die Naturparkschule möglich machten: "So findet notwendige Wissensvermittlung über die Heimat und deren natürlichen Grundlagen statt."

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