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Rathaussanierung umfangreicher und teurer
15.06.2018 - 00:00 Uhr
Weisenbach (rag) - Bei der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses waren die ersten drei Punkte der Tagesordnung, ein Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Gartenstraße und die Errichtung zweier Carports in der Schützenstraße, schnell abgehakt. Dafür nahm die Information über den Stand der Rathaussanierung mehr Zeit in Anspruch. Bei diesem Projekt sind einige unvorhergesehene Probleme zu bewältigen.

Der zweite Bauabschnitt zur Feuchtigkeits- und Schimmelbekämpfung machte zusätzliche Arbeiten notwendig. Der einsturzgefährdete Boden im Galerieraum wurde ausgetauscht und neu betoniert. Auch im unterkellerten Bereich der ehemaligen "Schwarzwaldstube" war das unterm Teppichboden verlegte Industrieparkett vom Holzwurm zerfressen und von Schimmel befallen. Der darunter liegende Sand-, Geröll und Schlackenbelag muss entfernt werden.

Im angrenzenden Raum, in dem der antike und sehr schwere Tresor eingebaut ist, wird ein Leichtbetonfußboden eingebracht und darauf ein Schnell-Estrich verlegt.

Im nicht unterkellerten Foyer ist der Estrich mürbe. Dieser ist lediglich auf einer stellenweise gerissenen Folie und auf dem Erdreich verlegt. Bevor dort ein neuer Estrich eingebracht wird, muss eine Bodenplatte aus Stahlbeton eingezogen werden. Dazu ist der Aushub des Lehmbodens in einer Tiefe von rund 40 Zentimetern erforderlich. Die Mehrkosten für diese Arbeiten betragen rund 28000 Euro. Bei der Besichtigung der Baustelle informierte Manuela Frorath den Ausschuss ausführlich über den Stand der Arbeiten.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Sanierung der Weinbergstraße. Die Arbeiten der Firma Reif an Versorgungsleitungen sollen laut Bürgermeister Toni Huber spätestens in einer Woche fertiggestellt werden. Ab 18. Juni werden die Arbeiten an der Bordstein- und Rinnenanlage beginnen, was für die Anlieger bedeutet, dass bis zum Aufbringen der Tragschicht die Straße nach Arbeitsende nicht befahrbar ist. Die Anwohner können rund drei Wochen nicht mehr zu ihren Häusern fahren, Huber hofft auf das Verständnis der Betroffenen. Mit der Fertigstellung wird Mitte September gerechnet. Bei den Kosten ist man im Plan. Die entstandenen Mehrkosten konnten ausgeglichen werden.

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