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Smarter "Franzose" für die Innenstadtreinigung
Der Leiter der Abteilung Bauhof, Mirco Rothenberger, stellt den neuen 'Goupil' für die Stadtreinigung vor.  Foto: Stadtverwaltung
20.06.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red/uj) - Er ist klein, extrem wendig, nicht zu hören und vor allem umweltfreundlich - die Rede ist vom neuen Fahrzeug der Stadt Gaggenau für die Innenstadtreinigung. Seit wenigen Tagen steht der "Goupil" in einer Garage des Baubetriebshofs und tankt Strom.

"Damit leisten wir auch einen Beitrag zum Umweltschutz für weniger Abgase und Lärm in der Innenstadt", wird Andreas Heck, Leiter der Technischen Betriebe, in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung zitiert.

Er kann sich gut vorstellen, dass bei weiteren Nachrüstungen und guten Erfahrungen noch mehr E-Mobile in seinen Fuhrpark kommen. Der neue, knapp 1,3 Meter breite "Franzose" sei ideal für die Innenstadt, verweist sein Stellvertreter Mirco Rothenberger auf enge und schmale Wege in der Innenstadt.

Gerade in der Murguferanlage kann sich das Fahrzeug ideal bewegen und stört zudem nicht durch Fahrgeräusche. Ausgestattet wurde das Mobil mit einem Müllsammelaufbau. Die bisherigen Fahrzeuge sind schon über 20 Jahre alt. Die Kosten für die Neuanschaffung belaufen sich auf rund 41000 Euro. Das ist laut Pressestelle in etwa der gleiche Betrag, der auch für ein solches Fahrzeug mit Verbrennungsmotor investiert werden müsste.

Jeden Tag ist die Stadtreinigung in der Gaggenauer Innenstadt unterwegs und leert sämtliche Müllbehälter. Über den Sommer sind die Mitarbeiter auch am Wochenende im Einsatz. Gerade nach Märkten oder Veranstaltungen sieht es rund um die Mülleimer oftmals wüst aus.

Ein Problem sind häufig auch sperrige Pizzaschachteln, die für weiteren Müll den Einwurf versperren, obwohl noch Platz im Eimer wäre. Nach wie vor ein Ärgernis sei zudem illegal entsorgter Hausmüll in den öffentlichen Behältern. Gerade rund um St. Josef sowie beim Haus Elisabeth hinterlassen Bürger des Öfteren ihren Hausmüll.

"Unsere Mitarbeiter tun ihr Bestes, um die Stadt sauber zu halten", versichert Heck und verweist darauf, dass zusätzlich auch noch eine Person in der Innenstadt unterwegs sei, um von Hand achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. "Der öffentliche Raum ist eigentlich die Erweiterung des heimischen Wohnzimmers", appelliert die Gaggenauer Stadtverwaltung an alle Bürger, "ihren Wohnraum" sauber zu hinterlassen und nicht gedankenlos Abfall fallen zu lassen.

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