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Das "Kleinod Kurpark" soll weiter aufblühen
25.06.2018 - 00:00 Uhr
Von Hartmut Metz

Gaggenau - Auch wenn Gisela Theunissen "am Berg nicht mehr mit den jungen Leuten mithalten kann", ließ die 76-jährige Senioren-Europameisterin im Gehen keinen Zweifel nach dem ersten Lauf: "Das ist eine super Strecke!" Zusammen mit Gaggenaus Bürgermeister Michael Pfeiffer hatte Theunissen gestern zum Auftakt von "Gesundheit im Park" um 11 Uhr den neu ausgeschilderten Rotherma-Laufpfad freigegeben.

Die kurze Strecke führt über 4,1 Kilometer, die längere ist mit neun Kilometern und mehreren Anstiegen bis auf rund 250 Meter anspruchsvoller. Letztere verläuft über die Schweinlachhütte und das Waldseebad. Der Rotherma-Laufpfad besteht zwar schon seit 2001, musste aber wegen Felsabbrüchen auf einer Teilstrecke verlegt werden. Die Änderung nutzte die Stadt auch gleich, um eine neue Beschilderung zu installieren. Rund 40 Schilder wurden aufgestellt, das erste findet sich im Kurpark hinter der Konzertmuschel. Zudem werde die "Beschilderung generell überarbeitet", berichtete Judith Feuerer.

Die Pressesprecherin der Stadt moderierte um 13.45 Uhr eine Gesprächsrunde rund um "Kultur". Neben Kulturamtsleiterin Heidrun Haendle kam vor allem Rainer Schulz zu Wort. Der "Baumpapst" hob die Bedeutung von Bäumen für ein gesundes Klima in der Stadt hervor. Folker Hahn vom Arbeitskreis Umwelt widmete sich den Auswirkungen von Lärm. Im Oktober soll zu diesem Thema eine große Veranstaltung in Gaggenau stattfinden.

Die ersten Gäste bei der fünften Auflage von "Gesundheit im Park" begrüßten Moderator Manfred Vogt und Pfeiffer. Gaggenaus Bürgermeister konstatierte, dass sich seit der Premierenveranstaltung vor acht Jahren im Kurpark "viel entwickelt hat". Es sei "ein Kleinod vom Unimog-Museum über Christoph-Bräu bis Trimmpfad" entstanden. Er freue sich, dass der "Rotherma-Laufpfad reanimiert wird". Obwohl der "Kurpark belebt und beliebt" sei, versprach der Rathaus-Vize: "Wir sind noch lange nicht am Ende des Kurparks." Eine weitere Attraktivitätssteigerung, etwa durch noch mehr "Blühsträucher und Bäume" sei beabsichtigt, um die "Tourismusachse weiterzuentwickeln".

Der Baiersbronner Tourismusdirektor Patrick Schreib, der mittlerweile das gesamte Murgtal vertritt, hörte es gerne und lobte: "Ich verspüre hier einen verstärkten Willen, etwas zu gestalten. Gaggenau hat tolle Einrichtungen wie das Rotherma und den Kurpark und kann sich mehr leisten als die dagegen arme Gemeinde Baiersbronn." Schreib freue sich deshalb über die gemeinsamen Vermarktungsmöglichkeiten im Murgtal. Dabei empfahl Eric Peplau (Grüne) in der Diskussionsrunde, das "Augenmerk auf den Tagestourismus zu legen, weil wir hier nicht noch mehr Firmen anziehen können".

Peplau und andere mahnten einen besseren Wohnmobil-Stellplatz und einen attraktiven Campingplatz im Murgtal an. Große Hoffnungen setzt Pfeiffer im Zuge des Bundesstraßen-Ausbaus auch auf die "Verlegung des Traischbachs in den Kurpark". Zudem gebe es "noch vieles, was im Kurpark passieren kann".

Um das Thema "Gesundheit" ging es bei der dritten Diskussion, die Stadtarchivar Manfred Mayer leitete. Abseits der Stadtkapelle Gaggenau, des Musikvereins Bad Rotenfels und der Musikschmiede Gaggenau boten die 40 Vereine und Firmen Informationen rund um ihre Domänen Sport und Gesundheit an und fanden zahlreiche Interessierte für Lachyoga oder Golf.

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