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Großer Schulungsaufwand
Großer Schulungsaufwand
28.06.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj) - Bis zum 1. Januar 2019 muss Gernsbach das Neue Kommunale Haushaltsrecht (NKHR) einführen und sich vom bisherigen kameralen Buchführungssystem verabschieden. Das soll für mehr Klarheit sorgen: Ziel des NKHR ist es unter anderem, ein realistischeres Bild von der wirtschaftlichen Lage einer Kommune zu zeichnen. Wie weit die Stadt Gernsbach mit den Vorbereitungen ist, darüber gab Kämmerer Benedikt Lang am Montagabend im Gemeinderat Auskunft.

Erste Grundlagenschulung der zuständigen Mitarbeiter in der Stadtverwaltung haben bereits im Jahr 2016 stattgefunden. Laut Lang summiere sich der Schulungsaufwand seither auf insgesamt zwischen 800 und 1000 Stunden. Seit März 2018 sei man jetzt dabei, den Haushalt umzustellen und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Größter Vorbereitungsaufwand war es, das sogenannte unbewegliche Anlagevermögen im Haushalt genau zu erfassen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die städtische Infrastruktur. Lang nannte diesbezüglich folgende Kennzahlen: Die Stadt ist Eigentümerin von

2797 Grundstücken

96 Gebäuden

30 Brücken

64 Brunnen

91 Plätzen

428 Straßen und Abschnitten

631 Feldwegen

110 Stützbauwerken

mehr als 300 Bachverdolungen

47 Treppenanlagen

34 Sport- und Spielanlagen

9 Buswartehäuschen

7 Friedhöfen

3 Ampelanlagen

40 sonstigen Bauwerken.

Daraus lässt sich ablesen, mit welch großem verwaltungstechnischem Aufwand die Umstellung auf das neue System verbunden ist. In Gernsbach hat man die Arbeit in fünf Teilprojekte gegliedert, wie Lang informierte. Man befinde sich auf einem guten Weg, die Vorbereitungen rechtzeitig zum neuen Haushaltsjahr abschließen zu können.

"Wir werden Sie auf dem Laufenden halten und Ihnen entsprechende Angebote machen", versprach Bürgermeister Julian Christ auf Anfrage von Christine Winkelhorst (CDU), die eine praxisorientierte Schulung der Gemeinderäte für sinnvoll und wichtig hält. Man stehe diesbezüglich schon etwas unter Zeitdruck, schließlich lassen die nächsten Haushaltsberatungen nicht mehr allzu lange auf sich warten und das NKHR stelle eine Veränderung der strategischen Steuerung dar, erklärte Winkelhorst. Hilfreich wäre ihrer Meinung nach zum Beispiel eine Gegenüberstellung der Änderungen zwischen Kameralistik und Doppik. Eine Möglichkeit für eine entsprechende Schulung biete die Klausurtagung am 18. und 19. Oktober.

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