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Einsatzgebiet: Komplettes Murgtal
Dekan Josef Rösch (von links), Bürgermeister Julian Christ, Firmenvertreter Ulrich Neunzlinger und Gesamtwehrkommandant Volker Steimer bei der Fahrzeugweihe. Foto: Gareus-Kugel
05.07.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (vgk) - Das neue Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Gernsbach, Abteilung Gernsbach, das am Dienstagabend im Feuerwehrhaus in der Schwarzwaldstraße feierlich in Dienst gestellt wurde, ist echtes "Hightech". 190 PS, Allradantrieb, ABS, ASR und ESP, die Innenraumbeleuchtung ist in modernster LED-Technik ausgeführt.

Im Fahrezeug untergebracht ist auch eine Hochdrucklöschanlage mit einem 60 Meter langen Schnellangriff-Stahlrohr sowie 200 Liter Wasser und 20 Liter F-500 Schaummittel zur Brandbekämpfung von Lithium Ionen Akkus (Elektrofahrzeuge), ebenso wie ein Tough-Book für den Zugriff auf Rettungskarten und ein neuer leistungsstarker Rettungssatz. Es sind nur wenige Details, mit dem das Fahrzeug auf Basis eines Mercedes Sprinters ausgestattet ist. Zudem haben die Atemschutzträger jetzt genügend Platz, sich schon während der Fahrt zum Brandherd auszurüsten.

Rund 220000 Euro kostete das neue Vorauslöschfahrzeug (VLF), exakt vor einem Jahr vom Gemeinderat genehmigt - als Ersatzbeschaffung für das mittlerweile 20 Jahre alte Vorausrüstfahrzeug (VRW), das zur Eröffnung des Tunnels 1998 angeschafft worden war.

"Dieses Fahrzeug ist nicht nur für die Stadt Gernsbach und ihre Ortsteile zuständig, sein Einsatzgebiet ist das komplette Murgtal", führte Gesamtwehrkommandant Volker Steimer aus. Auf die Ausstattung des Fahrzeugs nahmen Erkenntnisse Einfluss, die bei einem Besuch der Internationalen Fire Academy (IFA) im Tunnelbrandbekämpfungszentrum Balsthal in der Schweiz gewonnen wurden. Viel Zeit investierten die Verantwortlichen in den Aufbau sowie in die Ausstattung des Fahrzeugs.

"In den letzten Jahren hat die Stadt Gernsbach einige Euro in die Hand nehmen müssen, um die Sicherheit der Gernsbacher Bürger aufrecht zu erhalten. Dies waren insgesamt um die 2,5 Millionen Euro für ein funktionierendes Lösch- und Rettungswesen bei der Feuerwehr", erläuterte Steimer. "Es ist ein Fahrzeug, das schlagkräftig und effektiv ist und für die Kameraden ein starker Schritt in die Zukunft", ergänzte ein sichtlich stolzer Bürgermeister Julian Christ.

"Das neue Auto ist da, um Leben zu retten, aber es ersetzt nicht den Menschen", betonte Ulrich Eger, Pfarrer der evangelischen St. Jakobsgemeinde. Dekan Josef Rösch von der katholischen Seelsorgeeinheit Liebfrauen sprach das Segensgebet.

Die Technik ist nicht alles, es komme auf die Menschen an, die das Fahrzeug bedienen, wie Ulrich Neunzlinger, Mitarbeiter der Rosenbauer Deutschland GmbH, darlegte. Er überbrachte ferner die Grüße und Glückwünsche von Rosenbauer in Österreich, wo der VLF unter anderem ausgerüstet wurde.

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