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Salmenplatz-Brunnen bleibt vorerst ohne Wasser
Ohne Wasser ist der Salmenplatz-Brunnen wenig ansehnlich und eher ein Hindernis als belebendes Element.  Foto: vgk
10.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Stephan Juch

Gernsbach - Auf dem Salmenplatz fehlt diesen Sommer das richtige Ambiente: Weil der Brunnen nicht mehr sprudelt, mutet der belebte Innenstadtbereich wie eine triste Betonlandschaft an, insbesondere den Kindern fehlen die Fontänen und die Abkühlung, wenn die Eltern ihre Erledigungen machen. Mindestens einen Monat wird man sich wohl noch gedulden müssen, ehe der Brunnen wieder in Betrieb genommen werden kann.

Wie die Stadtverwaltung auf BT-Anfrage mitteilt, wurde bei der Inbetriebnahme im Frühjahr 2018 festgestellt, dass die Dosieranlage des Brunnens irreparabel defekt ist. Die Stadt habe umgehend entsprechende Sanierungsangebote eingeholt und Mitte Mai eine Fachfirma damit beauftragt, die Dosier- und Messstation zu erneuern. Außerdem werde im Schwallbehälter ein Vorsieb eingebaut. Der Steuerungskasten für diese Anlage habe allerdings eine relativ lange Lieferzeit und müsse für den Brunnen auf dem Salmenplatz individuell zusammengestellt werden, informiert die Stadt weiter.

Deshalb sitze der Brunnen so lange auf dem Trockenen. Derzeit geht die Verwaltung von einem Liefertermin im August 2018 aus. Die Auftragssumme für die Brunnen-Sanierung, die ohne Ausgrabungen durchgeführt werden könne, belaufe sich auf circa 26000 Euro.

Das Wasser des Brunnens wird umgewälzt und im Wasserschacht, der sich neben dem Brunnen befindet, aufbereitet. Das Wasser wird gefiltert, gechlort und zur Senkung des pH-Werts mit Schwefelsäure versetzt - ähnlich wie bei einem Schwimmbad, erklärt die Verwaltung. Funktioniert dies nicht, kommt es zur Verkeimung und damit zu Beeinträchtigungen.

Der Brunnen auf dem Salmenplatz wurde beim großen Einweihungsfest von Gernsbachs "Neuer Mitte" Ende September 2012 eingeweiht. Im Vorfeld seiner Realisierung hatte das gestalterische Element auf dem Salmenplatz für viel Wirbel in der Stadt gesorgt - nicht zuletzt wegen seines stolzen Preises von rund 75000 Euro.

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